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Potsdam, 18.10.2018

Prix Europa findet für fünf Jahre in Potsdam statt


Landeshauptstadt und RBB vereinbaren Zusammenarbeit bei trimedialem Wettbewerb

Das trimediale Festival Prix Europa findet für fünf Jahre einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam. Oberbürgermeister Jann Jakobs, die Intendantin des Gastgebers Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger und Festival-Direktorin Susanne Hoffmann unterschrieben heute eine Vereinbarung, den Wettbewerb für Fernseh-, Hörfunk- und Online-Produktionen von diesem Jahr an bis 2022 in Potsdam auszutragen. Als Veranstaltungsort ist das Kunst- und Kulturviertel Schiffbauergasse vorgesehen, in dem am 19. Oktober auch die diesjährige Preisverleihung stattfindet.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, diesen hochkarätigen Wettbewerb in unsere Stadt zu holen“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Damit fügen wir dem Medienstandort Potsdam einen weiteren Baustein hinzu. Die Veranstalter planen zudem, den gesamten sechstägigen Wettbewerb mit 1000 Teilnehmenden in der Landeshauptstadt zu veranstalten. Diese Präsenz im Stadtbild ist attraktiv und bietet zusätzliche Möglichkeiten der medialen Präsentation – eine riesige Chance für Potsdam und ein großer Imagegewinn.“

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger sagte: „In Zeiten, in denen Gesellschaftsgruppen zunehmend auseinanderdriften, unterstreicht der Prix Europa einmal mehr die verbindende Bedeutung des offenen Dialogs und die besondere Rolle der freien Presse in einer Demokratie. Für den Rundfunk Berlin-Brandenburg ist es deshalb eine Ehre, Gastgeber des größten trimedialen Festivals zwischen Skandinavien und Sizilien zu sein. Ich freue mich, dass wir jungen Talenten aus ganz Europa diese einzigartige Plattform des Austauschs bieten können und dass der Ort dieses Austauschs künftig Potsdam sein wird.“

Festival-Direktorin Susanne Hoffmann: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem internationalen Medienfestival und Wettbewerb PRIX EUROPA ab 2019 nach Potsdam gehen werden. Es gibt keinen besseren Ort, um in Ruhe sechs Tage lang mit Medienmachern aller Couleur das europäische Medienschaffen von großen Fernsehproduktionen und Radiowerken zu Podcasts, Apps und Internetprojekten, zu beleuchten und eine Vielfalt an Stimmen zu hören. Der erste Schritt auf diesem spannenden Weg ist die diesjährige Preisverleihung am 19. Oktober in der Schinkelhalle.“

Der PRIX Europa wurde 1987 in Berlin gegründet und wird seither vom Rundfunk Berlin-Brandenburg als Gastgeber betreut. 1997 fusionierte das Festival mit dem Prix Futura Berlin. Das Festival wird vor allem getragen von Europäischen Institutionen sowie 21 europäischen Sendeanstalten, neben dem RBB etwa auch vom Zweiten Deutschen Fernsehen.

Der Wettbewerb findet mit seinen offenen Jurygruppen jeweils im Oktober statt. Der Wettbewerb und seine Rahmenveranstaltungen widmen sich der Trimedialität kritisch und antreibend zugleich. Der Prix Europa hat sich seit seiner Gründung insbesondere der Aufgabe verschrieben, Qualitätsprogramme einem breiten Publikum zugänglich zu machen, um so die internationale Verbreitung dieser Programme zu fördern und den grenzüberschreitenden audiovisuellen Markt Europas zu stärken.

Ziel ist es, unter dem Markenzeichen „Made in Europe“ das Spektrum europäischer Produktionen darzustellen, grenzüberschreitende Programmtrends erkennbar zu machen und Qualitätsprogrammen ein Forum zu geben. Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Reflecting all Voices“. Veranstaltungsort der Preisverleihung 2018 wird die Schinkelhalle in der Schiffbauergasse in Potsdam sein - nach langen Jahren in Berlin.

Potsdam, 18.10.2018

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2018-10-18 16:40:48 Vorherige Übersicht Nächste


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