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Potsdam, 21.02.2013

Europäische Mittel nachhaltig einsetzen

Vertreter aus Politik und Verwaltung, Kammern  und Hochschulen, Wirtschaftsförderung sowie der Investitionsbank des Landes Brandenburg kommen heute in der Staatskanzlei zu einer Informationsveranstaltung zur neuen EU-Förderperiode 2014-2020 zusammen. Dabei geht es vorrangig um den Stand der Vorbereitung für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Mit dieser Informationsveranstaltung setzen wir den Dialog über die Ausgestaltung der zukünftigen EFRE-Förderung in Brandenburg fort“, erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers. „Sollte der vorliegende Budgetentwurf für den mehrjährigen Finanzrahmen vom Europaparlament verabschiedet werden, stehen dem Land Brandenburg in der kommenden Förderperiode 2014–2020 deutlich weniger EFRE-Mittel als bisher zur Verfügung. Diese gilt es konzentriert und nachhaltig einzusetzen. Die Bereiche Innovation, Bildung und Fachkräftesicherung sowie schonende und effiziente Ressourcennutzung sowie erneuerbare Energien werden dabei oberste Priorität haben.“

„Die Landesregierung setzt bei der Entwicklung des neuen EFRE-Programmes auf die Einbindung von Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung. Ich begrüße diesen transparenten Ansatz zur Einbindung der unterschiedlichen Interessen. Wir werden auch in der neuen Förderperiode ein zuverlässiger Partner des Landes Brandenburg bei der Umsetzung der EU-Strukturfonds sein“, sagte Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Bei der Informationsveranstaltung sprechen Vertreter der EU-Kommission sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Der Dialog wurde bereits im Oktober 2012 begonnen. Seinerzeit fanden vier Workshops zur Zukunft der EFRE-Förderung mit insgesamt 250 Experten aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung statt.

In der laufenden Förderperiode 2007–2013 stehen Brandenburg nahezu 1,5 Mrd. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu. Seit 2007 konnten damit bislang rund 5.100 Brandenburger Projekte gefördert werden. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rund 3 Milliarden Euro.

Potsdam, 21.02.2013

Veröffentlicht von:
Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten

Info Potsdam Logo 2013-02-21 14:34:02 Vorherige Übersicht Nächste


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