Navigation überspringen
Potsdam, 10.09.2014

Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes in Brandenburg auf dem Weg

Gesundheitsministerin Anita Tack hat sich heute beim Brandenburgischen Bildungswerk für Medizin und Soziales e.V. (BBW) über den Stand der Rettungsdienstausbildung informiert und  die Schule für Rettungsassistenz besichtigt. An der Potsdamer Schule wurden in den vergangenen Jahren rund 500 Rettungsassistentinnen und -assistenten ausgebildet. Derzeit läuft die Umstellung auf die Ausbildung für Notfallsanitäterinnen und -sanitäter. „Die Einführung des neuen Gesundheitsberufes Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter verändert zukünftig die Zusammensetzung der Berufsabschlüsse im Rettungsdienst. Zum einen wird das neue Berufsbild den Anforderungen an die heutige präklinische Versorgung durch den Rettungsdienst besser gerecht, was allen Hilfsbedürftigen zugute kommt. Zum anderen erfährt der Rettungsdienst dadurch eine Aufwertung des Berufes“, so Tack.

Das Bundesgesetz für den neuen Gesundheitsfachberuf Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin ist seit Jahresbeginn in Kraft. Dieser Beruf soll schrittweise den Beruf des Rettungsassistenten bzw. der Rettungsassistentin ablösen. In Abstimmung mit allen Verantwortlichen im Rettungsdienst hat Brandenburg die Qualitätsanforderungen für die Besetzung der Rettungswagen deshalb bereits angepasst. Seit 13. Juni 2014 gelten die geänderten Anforderungen für den Einsatz von Notfallsanitäterinnen und -sanitätern bzw. Rettungsassistentinnen und -assistenten.

Anstelle der Rettungsassistentin bzw. des Rettungsassistenten im Rettungswagen tritt zukünftig die Notfallsanitäterin bzw. der Notfallsanitäter als höchste nichtärztliche medizinische Qualifikation. Das Gleiche gilt für den Rettungshubschrauber, wobei für beide Regelungen eine Übergangsfrist von sieben Jahren festgelegt ist. Auf allen anderen Positionen kann, wie jetzt auch schon, die  Rettungsassistentin oder der -assistent tätig bleiben. Die Träger der Rettungsdienste müssen nun diese Vorgaben für ihre Bereiche umsetzen und entsprechende  Personalentwicklungskonzepte aufstellen. Das heißt vor allem Ausbildung und Nachqualifizierung von Personal. Und hierfür brauchen wir die Schulen.

Erste Ergänzungsprüfungen für Rettungsassistentinnen und -assistenten wurden in Brandenburg bereits abgenommen. Im November bietet das BBW  neben der Schule in Bad Saarow die nächsten Ergänzungsprüfungen an. Die gesetzlich notwendigen  Vorbereitungskurse werden derzeit ebenfalls erarbeitet und können im nächsten Jahr angeboten werden. 

Nach derzeitigem Planungsstand können die ersten Angebote für die reguläre dreijährige Ausbildung voraussichtlich im nächsten Jahr starten. Hierfür sind umfangreiche Vorbereitungsarbeiten notwendig. Derzeit werden ein Rahmenlehrplan und praktische Prüfungsaufgaben erstellt. Hieran beteiligen sich beide Brandenburger Schulen.

„Wir sind in Brandenburg gemeinsam mit allen Beteiligten auf einem guten Weg, das Notfallsanitätergesetz umzusetzen und die Versorgungsqualität weiterhin flächendeckend und auf hohem Niveau zu sichern. Wir sind froh, dass wir die Schulen in Potsdam und Bad Saarow haben, die sich aktiv in den Prozess einbringen“, so die Ministerin.

Potsdam, 10.09.2014

Veröffentlicht von:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Info Potsdam Logo 2014-09-10 12:04:18 Vorherige Übersicht Nächste


2876

Das könnte Sie auch interessieren:

Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 29.Juni bis zum 5. Juli 29.06.26 - Maulbeerallee – Musikfestspiele Aufgrund der Konzerte im Rahmen der Musikfestspiele ist die Maulbeerallee zwischen An der Orangerie und Am Drachenberg vom 27. Juni, 10 Uhr, bis 29. Juni, 5 Uhr, gesperrt ...
Standorte und Termine des Schadstoffmobils im Juli 2026

Standorte und Termine des Schadstoffmobils im Juli 2026

29.06.26 - Der Bereich öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (Abfallentsorgung) der Landeshauptstadt Potsdam informiert über die Standorte und die Termine des Schadstoffmobils im Juli 2026.   Schadstoffe sind ...
Rohrbruch an Trinkwasserhauptleitung sorgt für Verkehrsbehinderungen an der B2

Rohrbruch an Trinkwasserhauptleitung sorgt für Verkehrsbehinderungen an der B2

29.06.26 - Ein Rohrbruch an einer Trinkwasserhauptleitung der Netzgesellschaft Potsdam (NGP)  führt seit heute Vormittag zu Verkehrsbehinderungen  in der Potsdamer Chaussee (Bundesstraße 2), im Bereich Krampnitz und ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 22. bis 28. Juni 19.06.26 - Nördliches Stadtgebiet Zur Beseitigung von Winterschäden werden im nördlichen Stadtgebiet Straßenunterhaltungsarbeiten durchgeführt. Dabei werden Schäden in der Fahrbahnoberfläche ...
Young Republic am 19. Juni live im Stern-Center Potsdam

Young Republic am 19. Juni live im Stern-Center Potsdam

Die bekannte Kinder-Pop-Band aus Österreich 16.06.26 - Am 19. Juni ist die österreichische Kinder-Pop-Band Young Republic im Stern-Center Potsdam zu Gast und bringt ein Live-Programm mit, das Musik, Tanz und Familien¬unterhaltung verbindet.Mit Young Republic kommt eine in ...

 
Facebook twitter