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Potsdam, 17.06.2011

Tack: Gute Beispiele sollen Schule machen

Brandenburg setzt sich für Fachkräfte im Gesundheitswesen ein. „Es ist für unser Land existentiell, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Voraussetzung dafür sind eine hochwertige Aus- und Weiterbildung, attraktive Beschäftigungsbedingungen und Karrierechancen im Gesundheitswesen“, sagt Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) nach dem Spitzengespräch zur künftigen Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung. Die Beteiligten sind überein gekommen, im Rahmen einer Arbeitsgruppe eine Imagekampagne zu entwickeln, um Fachkräfte für Brandenburg zu gewinnen und möglichst langfristig zu binden.

Lag der Schwerpunkt der vergangenen Spitzengespräche zum Thema Fachkräfte vorrangig bei der Gewinnung von Ärztinnen und Ärzten, ging es bei dem Gespräch um alle anderen für die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung notwendigen Fachkräfte im Gesundheitswesen. „Wir wollen alle Kräfte im Land bündeln und gemeinsam Strategien entwickeln, um die Beschäftigungsbedingungen zu verbessern, die Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen zu stärken und das große Potential der Gesundheitswirtschaft deutlich zu kommunizieren“, sagt Tack. Sie sei überzeugt, dass es trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Brandenburg bereits viele innovative Modelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum lebensphasengerechten Arbeiten, zur neuen Arbeitsteilung und zur Verbesserung von Karrierewegen gibt.

In der Arbeitgruppe sollen innovative Modelle zur Optimierung der Beschäftigungsbedingungen und zur Stärkung der Aus- und Weiterbildung zusammengetragen werden. „Gute Beispiele sollen gebündelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, sagt Tack.

In den nächsten Jahren wird infolge des demografischen Wandels ein steigender Bedarf an Gesundheitsberufen insbesondere an Gesundheits- und Krankenpflegekräften prognostiziert. Durch die Abwanderung wird künftig weniger Nachwuchs auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und das Durchschnittsalter des vorhandenen Personals steigen. Die Anzahl der Brandenburger Absolventinnen und Absolventen in den Gesundheitsfachberufen ist seit mehr als zehn Jahren relativ stabil. Die Schulen für Gesundheitsberufe berichten jedoch, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden.  

Mit dem Spitzengespräch hat das Gesundheitsministerium die bewährte Tradition der konstruktiven Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitswesen zur künftigen Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung in Brandenburg fortgesetzt. An den regelmäßigen Arbeitsgesprächen nehmen die Führungsspitzen der Brandenburger Gesundheitsinstitutionen, Krankenkassen sowie kommunaler Spitzenverbände teil.   

Potsdam, 17.06.2011

Veröffentlicht von:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Info Potsdam Logo 2011-06-17 10:30:48 Vorherige Übersicht Nächste


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