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Potsdam, 02.01.2014

Schubert: Havelspange ist ein toter Gaul

Der SPD Unterbezirksvorsitzende Mike Schubert lehnt die Forderung der CDU Kreisvorsitzenden Katharina Reiche ab, die Diskussion um die Havelspange erneut zu beginnen. „Man muss diesen toten Gaul nicht weiter reiten. Weder Havelspange noch ISES sind derzeit in Potsdam und der Mittelmark mehrheitsfähig oder finanzierbar. Das kann man bedauern oder nicht, aber man muss es akzeptieren.“ so Mike Schubert.

Zwar sei es erfreulich, dass Frau Reiche ihr neues Amt im Bundesverkehrsministerium auch nutzen will, um sich in die Diskussion um eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Potsdam und Umgebung einzusetzen, so Schubert, aber dabei braucht es den Mut zu neuen Ideen. „Es geht um sinnvolle Alternativen. Dabei in erster Linie auf das Fahrrad zu setzen wie dies der Baubeigeordnete macht, ist allerdings aus meiner Sicht auch zu kurz gegriffen.“ erklärt Schubert. Eine Verbesserung des Verkehrs in Potsdam könne es nur geben, wenn es attraktive Alternativen zur Fahrt mit dem Auto gibt. Dazu müssten vor allem die Angebote zum Wechsel von der Straße auf die Schiene attraktiver werden. Wenn ein Teil der Autonutzer auf verbesserte Bahnangebote umsteigen würde, so wären dadurch Entlastungen auf den Straßen und für die Umwelt zu erreichen.

„Wir wollen das Modell Regio-Stadtbahn für Potsdam und das Umland ernsthaft vorantreiben. Dabei kann auch Frau Reiche mithelfen. Wenn das Bundesverkehrsministerium Geld für vorbereitende Untersuchungen und später für die Investitionen in Aussicht stellt, würde dies das Projekt deutlich beschleunigen. Hier wären die Millionen die für eine Havelspange gebraucht würden besser angelegt.“  erklärt Schubert. Auf Antrag der SPD hatte die Stadtverordnetenversammlung Potsdam beschlossen, mit den Prüfungen zur Regio-Stadtbahn in Potsdam und dem Umland zu beginnen. Beim Konzept Regio-Stadtbahn handelt es sich um eine Variante bei der die Straßenbahn auch auf dem herkömmlichen Gleisnetz der Deutschen Bahn fährt. Damit könnten Werder, Ferch, Caputh oder Teltow an das Straßenbahnnetz von Potsdam angebunden werden. In anderen Regionen wie zum Beispiel in Karlsruhe ist das System seit Jahren erfolgreich und hat die Zahlen der ÖPNV Nutzer deutlich erhöht.

Potsdam, 02.01.2014

Veröffentlicht von:
SPD Potsdam

Info Potsdam Logo 2014-01-02 12:47:06 Vorherige Übersicht Nächste


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