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Potsdam, 21.01.2020

PotsPRESSO: Startschuss für das Pfandsystem


Mehr als 20 Potsdamer Händler beteiligen sich schon am Projekt der Bürgerstiftung

Die Bürgerstiftung Potsdam hat die ersten mehr als 20 Händler gewinnen können, die die PotsPRESSO-Pfandbecher in den Umlauf bringen. Damit kann das gemeinsame Projekt von Landeshauptstadt, städtischen Unternehmen und Bürgerstiftung an den Start gehen.

„Nun ist es endlich soweit, dass wir das umweltfreundliche Pfandbechersystem einführen können“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert bei der Vorstellung des Pfandsystems. „Durch die Einsparung von Kohlendioxid und Müll leistet der PotsPRESSO-Becher einen großartigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Masterplan 100% Klimaschutz der Landeshauptstadt.“ ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal: „Die Unterstützung des PotsPRESSO-Bechersystems ist ein wichtiger Baustein für das Klimaschutz-Engagement der städtischen Unternehmen Stadtwerke und ProPotsdam für die Stadt. Durch die Einführung des stadtweiten Pfandsystems werden die Quartiere sowie die Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt perspektivisch sauberer, was zur Verbesserung der Lebensqualität in Potsdam beiträgt.“

Ziel ist es, den Händlern und Konsumenten ein möglichst niedrigschwelliges und attraktives Angebot zu machen. Den teilnehmenden Händlern werden die Becher durch die Bürgerstiftung kostenlos zur Verfügung gestellt. Es fällt keine monatliche Systemgebühr an. Somit sparen sie nicht nur die Kosten für die üblichen Einwegbecher, sondern leisten einen gemeinsamen Beitrag für den Umweltschutz in ihrer Stadt. Als PotsPRESSO-Partner werden sie mit Werbematerialien versorgt und durch einen Eintrag auf der Internetseite www.potspresso.de und in den sozialen Medien sowie in einer APP sichtbar gemacht und mitbeworben. Interessierte Sponsoring-Partner haben zukünftig die Möglichkeit, eine eigene, farbenfrohe PotsPRESSO-Edition mit ihrem Logo in Umlauf zu bringen, als Markenzeichen für ihr Engagement im Umweltschutz.

Alle Händler, die to-go-Getränke verkaufen, geben ihre Getränke im PotsPRESSO an die Kunden für 2 Euro Pfand aus. Der Kunde kann den PotsPRESSO in jeder beliebigen Partnerstelle zurückgeben und erhält sein Pfandgeld zurück.

Marie-Luise Glahr, Vorsitzende der Bürgerstiftung Potsdam, sagte: „Wir sind sehr glücklich, dass es jetzt losgeht. Mit den vielen Partnern von Seiten der Stadt und den Händlern setzen wir ein Beispiel für umweltbewusstes Handeln.“ Die ehrenamtlich arbeitende und gemeinnützige Bürgerstiftung Potsdam wirbt seit mehr als einem Jahr für ihr Konzept eines stadtweiten Pfandbechersystem und hat die Marke PotsPRESSO – den Pfandbecher FÜR Potsdam - ins Leben gerufen. 10.000 Becher wurden im ersten Schritt verteilt. Insgesamt 85.000 Euro sind von Landeshauptstadt und städtischen Unternehmen in das Projekt geflossen.

Die hygienische Reinigung erfolgt durch die Partnerstellen über die normale Geschirrrückgabe. Der biozertifizierte Becher vom Hersteller NOWASTE wird aus Holzsaft hergestellt, der als Abfallprodukt in der Papierherstellung anfällt. Er ist frei von BPA, Melamin und Formaldehyd und biologisch abbaubar.

Die Landeshauptstadt sowie die städtischen Unternehmen möchten das Pfandbechersystem als Pilotprojekt für die nächsten drei Jahre unterstützen. In dem Zeitraum soll das Netzwerk mit weiteren Ausgabestellen kontinuierlich ausgebaut werden. Interessierte Partner können sich gerne melden unter hallo@potspresso.de.

Folgende Händler oder Cafés beteiligen sich in Potsdam bereits: Bäckerei Fahland, Krümelfee, MOSSY, Café Freundlich, Café Central, Kleines Glück, Ricciotti, Lindenpark, Krümelmonster, Miss Green Bean, kathie & käthe – Fairverpackt, Nähgern, La Strada, Caffee Paradiso, Safran Naturkost, Lukas Café, Rosenberg Potsdam, Ah & Oh, Die Landbackstube, Espressonisten, Die Eiszauberei, Bar Fritz´n, Erfrischungshalle, Ulfs Cafe

Potsdam, 21.01.2020

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2020-01-21 13:38:38 Vorherige Übersicht Nächste


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