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Potsdam, 07.10.2013

Erster Bundesweiter 24-Stunden-Blitz-Marathon

Nichtangepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist Unfallursache Nr.1 und verantwortlich für die meisten bei Verkehrsunfällen getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmer im Land Brandenburg.

„Mit der Beteiligung am 24-Stunden-Blitz-Marathon wollen wir alle Verkehrsteilnehmer dafür sensibilisieren, dass Raserei nicht akzeptabel und schon gar kein Kavaliersdelikt ist“, begründete Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring die Teilnahme seiner Behörde an der bundesweiten Aktion.

Am kommenden Donnerstag, (10. Oktober) startet deshalb der erste bundesweite Blitzmarathon. Brandenburg beteiligt sich ab 6 Uhr morgens gemeinsam mit allen anderen Bundesländern und vielen Kommunen an der Aktion für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen. Dabei stehen für die Polizei des Landes Brandenburg eine flächendeckende Kontrolltätigkeit wie auch die enge Zusammenarbeit mit der Polizei Berlin im gemeinsamen Verkehrsraum Berlin-Brandenburg im besonderen Fokus der Aktion.

Die Brandenburger Polizei wird auf ihrer Internetseite www.polizei.brandenburg.de die Orte, an denen es blitzen kann, im Vorfeld bekannt geben. Diese werden ab Dienstag (8. Oktober) veröffentlicht. „Durch eine breite Transparenz wollen wir allen Verkehrsteilnehmern klar machen, dass es bei Verkehrskontrollen ausschließlich um Sicherheit geht“, so der Verantwortliche für die Brandenburger Verkehrspolizei Polizeioberrat Ingolf Niesler. Die Experten der Polizei haben dabei für diesen Tag vor allem Kontrollstellen ausgewählt, an denen es besonders gefährlich ist bzw. öfter zu Unfällen kommt. Auch Bürgerbeschwerden wurden bei der Auswahl der Kontrollpunkte berücksichtigt.

Die Polizei des Landes Brandenburg wird an diesem Tag an ca. 400 Messstellen mit rund 575 Kollegen der Verkehrspolizei und des Wach- und Wechseldienstes die Einhaltung der Geschwindigkeiten kontrollieren. „Wir wollen mit diesem transparenten Konzept eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern vom Berufspendler bis zum LKW-Fahrer erreichen. Jedem muss klar sein, dass die Einhaltung bestehender Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer ein Mehr an Sicherheit bedeutet“, so Behördenleiter Arne Feuring.

An den Folgen unangepasster Geschwindigkeit starben auf Brandenburgs Straßen im vergangenen Jahr 54 Personen, 1.696 wurden verletzt.

Potsdam, 07.10.2013

Veröffentlicht von:
Polizei Brandenburg

Info Potsdam Logo 2013-10-07 12:45:11 Vorherige Übersicht Nächste


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