Navigation überspringen
Potsdam, 07.04.2022

Wichtiger Schritt zur Rekonstruktion der Bastion am Schillerplatz


Freigabe eines Teilbereichs der Aussichtsplattform / Spendenaufruf für Fortsetzung

Ab sofort kann ein größerer Teil der Aussichtsplattform der Bastion am Schillerplatz genutzt werden. In den Jahren ab 2015 fanden an der Bastion umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. So konnten mit Beteiligung der Landeshauptstadt Potsdam, des Fördervereins zum Wiederaufbau der Bastion am Schillerplatz e.V. und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die ersten zwei Bauabschnitte bis 2017 umgesetzt werden. 2019 wurde durch die Landeshauptstadt noch der Türeinbau als Sicherungsmaßnahme realisiert.

Zur Umsetzung des abstehenden 3. Bauabschnittes fehlt es derzeit jedoch noch an der notwendigen Finanzierung. Gemeinsam mit dem Förderverein zum Wiederaufbau der Bastion am Schillerplatz e.V. bittet die Landeshauptstadt Potsdam deshalb um Spenden für dieses einmalige Denkmal.

Die Bastion wurde in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre als Aussichtsplattform am Havelufer in der Nähe des heutigen Schillerplatzes errichtet. Im Inneren befand sich eine Pumpstation zur Bewässerung der Grünflächen der Siedlung. Die Grundform der Bastion selbst bestand aus zwei mit ihren Durchmessern aneinanderstoßenden Halbkreisen. Der größere bildete die Aussichtsplattform, der kleinere die vorspringende Exedra als Abschluss zur Wasserseite. Von der Wohnsiedlung am Schillerplatz aus führte mittig eine Treppe zur Plattform. Zum Uferweg hin befanden sich zwei Freitreppen. Der Betonsockel war mit Ziegeln verblendet, die Brüstung bestand aus gemauerten Pfeilern mit Sandsteinabdeckungen. Der Belag der Plattform wurde mit Sandsteinplatten polygonal verlegt.

In den 1970er-Jahren verfiel das Bauwerk nach und nach. Vandalismus führte schließlich dazu, dass die Bastion eine Gefahr für die Sicherheit darstellte. Und so wurde sie 1989 mit Erde zugeschüttet und begrünt. Kurz zuvor war sie noch gemeinsam mit der gesamten Siedlung unter Denkmalschutz gestellt worden.

Erst im Jahr 2005, durch Initiative des Fördervereins zum Wiederaufbau der Bastion am Schillerplatz e.V., wurde das Bauwerk wieder freigelegt. Seitdem engagiert sich der Förderverein für den Wiederaufbau. So wurde das Projekt bis 2015 komplett aus Spendengeldern finanziert. Darunter fielen die Freilegung des Bauwerkes, die Instandsetzung des Pumpenraumes sowie die Aufmauerung des Betonsockels. Seit 2016 fließt auch Geld aus anderen Quellen. So wurden für die ersten beiden Bauabschnitte zusätzlich Spendengelder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (15.000 EURO) sowie städtische Haushaltsmittel (93.000 EURO) eingesetzt.

Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt mit einer Spende unterstützen möchten, können dabei helfen, die Finanzierung für den dritten Bauabschnitt zu sichern.

Spendenkonto:
Förderverein zum Wiederaufbau der Bastion am Schillerplatz e.V.
IBAN: DE21 1605 0000 3501 0010 01
BIC: WELADED1PMB
Verwendungszweck: Spende Bastion

Potsdam, 07.04.2022

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2022-04-07 14:03:55 Vorherige Übersicht Nächste


583

Das könnte Sie auch interessieren:

Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 9. bis 15. Februar 08.02.26 - L40 Brücke Horstweg / Horstweg Die stadtauswärtige Brücke der L40 über den Horstweg wird neu gebaut. Der Verkehr in dieser Richtung wird über Mittelstreifenüberfahrten auf die stadteinwärtige ...
Kostenlose Streugutausgabe der STEP trifft auf große Nachfrage in Potsdam

Kostenlose Streugutausgabe der STEP trifft auf große Nachfrage in Potsdam

05.02.26 - Die kostenlose Ausgabe von Streugut durch die Landeshauptstadt Potsdam und die Stadtentsorgung Potsdam (STEP) stößt weiterhin auf sehr großes Interesse. An den Wertstoffhöfen Drewitz und Neuendorfer Anger ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 2. bis 8. Februar 01.02.26 - L40 Brücke Horstweg / Horstweg Die stadtauswärtige Brücke der L40 über den Horstweg wird neu gebaut. Der Verkehr in dieser Richtung wird über Mittelstreifenüberfahrten auf die stadteinwärtige ...
Städtebauliche Varianten für den Brauhausberg vorgestellt

Städtebauliche Varianten für den Brauhausberg vorgestellt

Online-Feedback noch bis 2. Februar möglich 30.01.26 - Rund 400 Interessierte haben an der Vorstellung der städtebaulichen Varianten für den Brauhausberg teilgenommen. Dort soll in den kommenden Jahren ein moderner öffentlicher Universitätscampus entstehen. ...
Standorte und Termine des Schadstoffmobils

Standorte und Termine des Schadstoffmobils

im Januar 2026 26.01.26 - Schadstoffe sind gefährliche Abfälle, die nicht in den Restabfallbehälter gehören, sondern fachgerecht entsorgt werden müssen. Potsdamer Privathaushalte können Schadstoffe, wie beispielsweise ...

 
Facebook twitter