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Potsdam, 30.01.2026

Städtebauliche Varianten für den Brauhausberg vorgestellt


Online-Feedback noch bis 2. Februar möglich

Rund 400 Interessierte haben an der Vorstellung der städtebaulichen Varianten für den Brauhausberg teilgenommen. Dort soll in den kommenden Jahren ein moderner öffentlicher Universitätscampus entstehen. Grundlage dafür bildet eine Kooperationsvereinbarung des Landes Brandenburg, der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation (HPF), die neben dem Neubau des Campus auf dem Brauhausberg auch die Weiterentwicklung weiterer Universitätsstandorte beinhaltet.

Bei der heutigen Veranstaltung auf dem Campus Griebnitzsee informierten Vertreterinnen und Vertreter der Universität Potsdam, der Hasso Plattner Foundation und der Landeshauptstadt Potsdam zu den Projektzielen und den planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Unicampus Brauhausberg, bevor das Architekturbüro Hilmer Sattler Architekten die städtebaulichen Planvarianten im Einzelnen vorstellte. Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort ihre Hinweise und Anregungen an Themenstationen zu den Schwerpunkten Städtebau und Denkmalschutz, Verkehr und Mobilität sowie Umwelt und Ökologie geben. Rund 200 Menschen verfolgten die Vorstellung der Varianten per Livestream und gaben online erstes Feedback. Die Möglichkeit, online Hinweise zu geben, besteht noch bis 2. Februar 2026 unter 
https://mitgestalten.potsdam.de/de/brauhausberg/feedback-brauhausberg.

„Nach dem Aufstellungsbeschluss für den neuen Universitätscampus in der vergangenen Woche starten wir nun zielgerichtet in die Planungen und das mit einer intensiven Beteiligung der Öffentlichkeit. Ich danke daher allen Interessierten, die bereits am Wochenende die Möglichkeit zur Besichtigung des Brauhausberges genutzt oder die sich heute mit den verschiedenen städtebaulichen Varianten auseinandergesetzt und ihre Rückmeldungen dazu gegeben haben. Die Hinweise fließen als wichtiges Feedback in das weitere Werkstattverfahren ein und helfen dabei, eine gute Lösung für den neuen Campus zu entwickeln“, sagt Potsdams Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt. 

In Werkstatt-Terminen werden die städtebaulichen Varianten ab Februar mit der Universität Potsdam, Studierenden, den Grundstückseigentümern, der Hasso Plattner Foundation, Vertreterinnen und Vertretern des Landes Brandenburg, der Stadtverordnetenversammlung, der Verwaltung und der Stadtgesellschaft weiter diskutiert und Vorzugsvarianten festgelegt. Diese bilden wiederum die Grundlagen für den zu erarbeitenden Bebauungsplan. Nach Abschluss der Werkstatt wird das Ergebnis öffentlich präsentiert und die Einsicht in den finalen städtebaulichen Entwurf ermöglicht, welcher dann auch die Phase der frühzeitigen Beteiligung im Bebauungsplanverfahren einleiten wird. Einen Beschluss zur Aufstellung des B-Plans 188 hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits am 21. Januar gefasst.

Potsdam, 30.01.2026

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam | Foto: Robert Schnabel

Info Potsdam Logo 2026-01-30 07:54:07 Vorherige Übersicht Nächste


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