Navigation überspringen
Potsdam, 16.11.2012

Weihnachtsbäume und Schmuckreisig aus Brandenburg

Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger hat heute im Werderaner Tannenhof die Weihnachtsbaumsaison 2012 eröffnet. Neben privaten Forstunternehmen bietet auch wieder der Landesbetrieb Forst Brandenburg Weihnachtsbäumen und Schmuckreisig aus Landeswäldern an. Die von Vogelsänger zum Saisonauftakt gefällte Nordmann-Tanne wird an das Kinderheim Trebbin übergeben. 

Vogelsänger: „Im Dezember, vorwiegend an den Adventswochenenden, laden Revier- und Oberförstereien sowie private Waldbesitzer ein, sich einen Weihnachtsbaum auszusuchen, Wildfleisch für die Festtage einzukaufen, am Lagerfeuer Glühwein zu trinken oder mit Förstern durch den Winterwald zu spazieren“.

Forstleute laden in den Wald

Rund 60 Termine, verteilt auf 40 Örtlichkeiten, werden in diesem Jahr in der Region für die Beschaffung von Schmuckreisig und für das Einschlagen ihres Weihnachtsbaums unter fachlicher Aufsicht von Forstmitarbeitern angeboten. So besteht die Möglichkeit, einen Weihnachtsbaum am Forsthof kaufen. Auch Kamin- und Brennholz wird bei einigen Terminen angeboten. In jedem Fall können sich die Waldbesucher von den Forstleuten fachkundig beraten lassen. Der Landesforstbetrieb organisiert im Auftrag größerer Firmen außerdem zahlreiche Events für deren Belegschaften.

Waldwirtschaft – aber natürlich – Markenzeichen des Landesbetriebs

Die Forstbehörden bewirtschaften die im Besitz des Landes liegenden 270.000 Hektar Wald, was einem guten Viertel der heimischen Waldfläche entspricht. Wie in den Vorjahren steht die Bereitstellung des Festtagsschmucks unter dem Motto von „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden kaum noch gleichaltrige Kulturen angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Dafür eignen sich Weihnachtsbäume – eben in kleineren Mengen – aus Naturverjüngungen.

„Bei diesen Bäumen ist nicht jeder Ast gerade. Dafür aber stammen sie aus dem Brandenburger Wald vom Förster, sind frisch und bieten die Gelegenheit, mit dem Weihnachtsbaumeinschlag auch das Erlebnis eines vorweihnachtlichen Ausflugs in den Wald zu verbinden“, unterstreicht Minister Vogelsänger. Außerdem werden selbst angesamte Kiefern aus Laubholzpflanzungen als Weihnachtsbäume entnommen. In geringem Umfang werden auch Sonderstandorte wie Leitungstrassen für den Weihnachtsbaumanbau genutzt, da auf ihnen kein Wirtschaftswald stocken darf.

Die Hälfte des Angebots sind Kiefern

In den letzten Jahren hatten Kiefern und Schwarzkiefern mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkaufsangebot, gefolgt von Fichte und Douglasie mit zirka 30 Prozent. Die Stechfichte war mit zwölf Prozent vertreten und sonstige Nadelbäume wie Tannen mit rund acht Prozent. Die Baumartenverteilung der privaten Forstbetriebe unterscheidet sich von dem in Landeswäldern, da deren Angebote oft aus speziellen Anbauten stammen.

In diesem Jahr werden in erster Linie wieder Kiefern, Schwarzkiefern, Fichten und Douglasien verkauft. Die Preise schwanken je nach Weihnachtsbaumart und Größe und können regional unterschiedlich sein.

Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten etwa folgende Richtwerte:

Kiefer oder Schwarzkiefer: 9,00 bis 11,00 Euro

Fichte oder Douglasie: 9,50 bis 11,00 Euro

Stechfichte oder Küstentanne: 12,50 bis 13,50 Euro

Nordmann-Tanne: 14,00 bis 16,00 Euro

Bei Schmuckreisig sind pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) zu bezahlen:

Weymouthskiefer, Douglasie: 5,00 Euro

Fichte: 4,50 Euro

Damit erwartet die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr ein geringfügig erhöhtes Preisgefüge.

„Eigeninitiative“ kann teuer werden

Das eigenmächtige Einschlagen von Weihnachtsbäumen ohne Erlaubnis des Waldbesitzers – egal ob staatlich oder privat – ist Weihnachtsbaumklau, damit strafbar und wird vom Eigentümer zur Anzeige gebracht.

Potsdam, 16.11.2012

Veröffentlicht von:
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg

Info Potsdam Logo 2012-11-16 13:16:39 Vorherige Übersicht Nächste


2346

Das könnte Sie auch interessieren:

Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 19. bis 25. Oktober 19.10.26 - Am Kanal Für die Schacht- und Kanalsanierung muss die Straße Am Kanal zwischen Burgstraße und Französische Straße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung L40 Nuthestraße wird an der ...
Netzgesellschaft Potsdam saniert die Mischwasserkanäle in der Straße Am Kanal

Netzgesellschaft Potsdam saniert die Mischwasserkanäle in der Straße Am Kanal

15.10.26 - Die Netzgesellschaft Potsdam (NGP) saniert die Mischwasserkanäle in der Straße Am Kanal vom 20. Oktober bis zum 29. Oktober 2026. Die Sanierungsarbeiten dienen der langfristigen Sicherstellung einer ...
Warnung vor Haustürgeschäften und falschen Mitarbeitenden

Warnung vor Haustürgeschäften und falschen Mitarbeitenden

im Stadtgebiet Potsdam 15.10.26 - Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) und die Netzgesellschaft Potsdam (NGP) warnen vor aktuellen Haustürgeschäften und falschen Mitarbeitenden im Stadtgebiet Potsdam. Besonders betroffen sind derzeit ältere ...
Wasserrohrbruch in der Berliner Straße: Trinkwasserversorgung gesichert.

Wasserrohrbruch in der Berliner Straße: Trinkwasserversorgung gesichert.

Straßenbahnverkehr fährt wieder an 06.10.26 - Nach dem Wasserrohrbruch in der Berliner Straße am gestrigen Abend hat die Netzgesellschaft Potsdam (NGP) die Reparaturarbeiten an der Trinkwasserleitung erfolgreich abgeschlossen. Die Trinkwasserversorgung für die ...
Verkehrsprognose für die Zeit

Verkehrsprognose für die Zeit

vom 5. bis 11. Oktober 04.10.26 - Potsdamer Chaussee B2 Höhe Krampnitz Zur Anbindung des Stadtteils Krampnitz an das Straßennetz wird ein neuer Knotenpunkt auf der Potsdamer Chaussee (B2) zwischen Hannoversche Straße und Rotkehlchenweg gebaut. ...

 
Facebook twitter