Navigation überspringen
Potsdam, 15.03.2019

Vorstellung der Kreativ-Workshop-Reihe zur Biosphäre


Landeshauptstadt informiert über Werkstattverfahren zur Nachnutzung der Tropenhalle

Am Mittwoch, 20. März, stellt die Landeshauptstadt Potsdam im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung die abgeschlossene Workshop-Reihe zur Zukunft der Biosphäre vor. Gemeinsam mit Vertretern des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld sowie den beteiligten Dienstleistern dan pearlman Erlebnisarchitektur und PRO|FUND berichtet der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, über das Verfahren und die erarbeitete Konzeptstudie zur weiteren Nutzung der Biosphärenhalle. Die Veranstaltung findet in der Orangerie der Biosphäre statt und beginnt um 18 Uhr.

„Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich ein persönliches Bild von dem Ergebnis der Workshop-Reihe zu machen und die entwickelte Konzeptstudie gemeinsam mit uns zu diskutieren“, sagt der Beigeordnete Bernd Rubelt. „Im Fokus steht für mich dabei die konsequente Weiterentwicklung der Biosphäre zu einem Erfahrungsort für den Klimaschutz und Klimawandel als größte Herausforderung unserer Zeit. Im lokalen Bezug geht es mir gleichzeitig um eine attraktive Öffnung des Angebots für das Quartier Bornstedter Feld. Das soll mit einem deutlich verringerten Zuschussbedarf geschafft werden.“

Die Konzeptstudie wurde im letzten Termin der Workshop-Reihe am 1. Februar 2019 durch die Mitglieder der interfraktionellen Steuerungsgruppe bestätigt. Demzufolge soll die Biosphäre durch die konsequente Weiterentwicklung und Ergänzung der Angebote zu einer überregional bekannten Marke transformiert werden, die sich in das Gefüge der zahlreichen naturwissenschaftlichen Einrichtungen in Potsdam integriert.

Im Zentrum der entwickelten Idee steht die umfangreiche Ergänzung der bestehenden Angebote: So sollen neben dem Tropenwald künftig weitere Klimazonen des Planeten für die Besucher erlebbar sein und damit die Themen Biodiversität und Klimawandel in den Vordergrund gerückt und unter naturdidaktischen Aspekten beleuchtet werden. Die Biosphäre soll sich damit noch stärker als „Biosphäre 2.0“ und außerschulischer Lernort etablieren und vor allem den Einfluss des Menschen auf Flora, Fauna und Klima darstellen. In diesem Zusammenhang werden Kooperationen mit herausragenden wissenschaftlichen Institutionen in Potsdam, beispielsweise dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), dem Alfred-Wegener-Institut Potsdam sowie dem GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam, angestrebt.

Ein weiterer Bestandteil des Konzeptes ist die Entwicklung von Außenbereichen der Biosphäre, die in Teilen auch für die Bewohner des Quartiers zugänglich sein sollen. Dazu gehört beispielsweise die Schaffung von Urban Gardening-Flächen sowie gastronomischer Einrichtungen. Zur Stärkung der „Destination Volkspark und Biosphäre“ soll in unmittelbarer Umgebung zudem ein Hotelstandort geschaffen werden, dessen Fokus insbesondere auf dem Angebot von Tagungen liegen soll. Ein integrierter Wellnessbereich soll auch für Anwohner nutzbar sein und dem Quartier so einen unmittelbaren Mehrwert bieten.

Im nächsten Schritt sollen die erarbeiteten Ideen in den politischen Raum gebracht werden, um das Grundkonzept nach einer Bestätigung durch die Stadtverordnetenversammlung im auf juristischer und kaufmännischer Ebene vertiefen zu können. Dann gilt es auch zu prüfen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Fördermittel zur Mitfinanzierung des Projektes eingeworben werden können und wie eine konkrete Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Institutionen in der Landeshauptstadt und der Biosphäre gestaltet werden kann.

Potsdam, 15.03.2019

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2019-03-15 16:01:04 Vorherige Übersicht Nächste


914

Das könnte Sie auch interessieren:

Standorte und Termine des Schadstoffmobils

Standorte und Termine des Schadstoffmobils

im Januar 2026 26.01.26 - Schadstoffe sind gefährliche Abfälle, die nicht in den Restabfallbehälter gehören, sondern fachgerecht entsorgt werden müssen. Potsdamer Privathaushalte können Schadstoffe, wie beispielsweise ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 24. Januar bis 1. Februar 26.01.26 - L40 Brücke Horstweg / Horstweg Die stadtauswärtige Brücke der L40 über den Horstweg wird neu gebaut. Der Verkehr in dieser Richtung wird über Mittelstreifenüberfahrten auf die stadteinwärtige ...
Mitteilung zur Badesaison 2026

Mitteilung zur Badesaison 2026

26.01.26 - Zur jährlichen Vorbereitung der Badesaison wird die erforderliche Ausweisung der Badestellen für das Jahr 2026 im Amtsblatt des Landes Brandenburg bekanntgegeben. Die Badestellen werden während der Saison nach ...
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz 26.01.26 - Potsdam erinnert am Dienstag, 27. Januar 2026, an die Opfer des Nationalsozialismus mit mehreren Aktionen und Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 19. bis 25. Januar 16.01.26 - L40 Brücke Horstweg / Horstweg Die stadtauswärtige Brücke der L40 über den Horstweg wird neu gebaut. Der Verkehr in dieser Richtung wird über Mittelstreifenüberfahrten auf die stadteinwärtige ...

 
Facebook twitter