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Potsdam, 09.05.2014

Vogelsänger zum Landesjägertag in Potsdam

Agrarminister Jörg Vogelsänger hat heute in seinem Grußwort anlässlich der Delegiertenversammlung des Landesjagdverbands den Jägerinnen und Jägern im Land für ihr Engagement gedankt. „Die Jagd ist der Schlüssel zur ökologischen Stabilisierung der Wälder.“ So entscheide ein gutes Wildmanagement auch darüber, ob sich ein anpassungsfähiger, neuer Wald entwickelt, der die Risiken des Klimawandels auffangen kann.

„Was die Mitglieder des Verbands in ihrer Freizeit leisten, insbesondere beim Erhalt und der Pflege von Lebensräumen von Wildtieren, ist beste Arbeit für den Natur- und Umweltschutz.“

Dazu gehören auch Angebote in der Umweltbildung, gerade für Kinder und Jugendliche. „Mit ihren genauen, durch Prüfungen nachgewiesenen Kenntnissen in Wald und Flur sind Jäger hierzu bestens geeignet“, so der Minister: „Denn wer kennt die Reviere mit all dem, was darin wächst und lebt, besser als Sie?“

Der Minister bestärkte die Delegierten, sich den immer wieder aufflackernden Debatten zum Thema Jagd stellen: „Natürlich ist das verbindende Band eines Landesjagdverbands die Jagd. Die nachhaltige Nutzung einer natürlichen Ressource ist in unserer Kulturlandschaft, die ohne Regulierung des Menschen nicht auskommt, nicht nur völlig legitim, sondern in Hinblick auf die angestrebte Vermeidung von Wildschäden auch notwendig.“

Zu Beginn des Jahres hat die Afrikanische Schweinepest durch nachgewiesene Befunde in Litauen und Polen erstmals die Grenze der Europäischen Union überschritten. Die Afrikanische Schweinepest wurde in Russland vor allem durch den Kontakt des Schwarzwilds mit illegal entsorgten Tierkörpern aus nichtkommerziellen Kleinsthaltungen von Hausschweinen in die Population eingetragen. „Ich möchte Sie von dieser Stelle aus nachdrücklich auffordern, die zur Prävention eingeleiteten Maßnahmen zu unterstützen und besondere Sorgfalt walten zu lassen, um ein Einschleppen der Seuche zu verhindern“, unterstrich der Minister.

In seinen weiteren Ausführungen warb Minister Vogelsänger um Unterstützung für die beabsichtigte Änderung des Landesjagdgesetzes. Diese Änderung bezieht sich auf die Einführung eines Mindestabschussplans für Rehwild und eine bessere Synchronisation von Jagdzeiten für verschiedene Wildarten.

Die Jagdfläche des Landes wird mit 2,7 Millionen Hektar angegeben. In Brandenburg bestehen derzeit 1.560 Eigenjagdbezirke und 1.963 Gemeinschaftliche Jagdbezirke.

Landesweit gibt es rund 12.500 Jagdscheininhaber, von denen zirka 9.500 Mitglieder im Landesjagdverband sind.

Die im Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde ausgewertete Streckenstatistik (Abschusszahlen plus Totfunde, zum Beispiel durch Verkehrsunfälle) bis zum Jagdjahr 2012/13 belegt den Anstieg der Populationen etlicher Wildtiere (Details siehe www.mil.brandenburg.de – Pressemitteilung vom 8. November 2013).

Der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) wurde 1990 gegründet und vertritt 31 rechtsfähige Jagdverbände, die in Jägerschaften unterteilt sind. Der LJV Brandenburg ist Mitglied im Deutschen Jagschutzverband, dem Dachverband der Jägerschaft.

Potsdam, 09.05.2014

Veröffentlicht von:
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg

Info Potsdam Logo 2014-05-09 14:58:41 Vorherige Übersicht Nächste


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