
Tag der Müllabfuhr
Potsdam sagt Danke
Zum Tag der Müllabfuhr am 17. Juni 2026 bedankt sich die Landeshauptstadt Potsdam bei den Mitarbeitenden der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) für die Abfallentsorgung in Potsdam. Mit ihrem täglichen Einsatz sorgen sie dafür, dass Potsdam sauber, lebenswert und funktionstüchtig bleibt. Ihre Arbeit beginnt oft früh am Morgen und findet meist abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit statt – für das Leben in der Stadt ist sie jedoch unverzichtbar.
Rund 150 Mitarbeitende in circa 70 Fahrzeugen kümmern sich in Potsdam um die Entleerung der Mülltonnen und sammeln Sperrmüll, Schrott, Elektroaltgeräte und Altholz ein. Dabei fallen jährlich an die 96.000 Tonnen Abfall an. Ohne diesen Einsatz würden sich innerhalb kürzester Zeit Ablagerungen auf Straßen und Plätzen ansammeln. Sauberkeit, Hygiene und Lebensqualität in Potsdam hängen maßgeblich von ihrer Arbeit ab.
„Die Müllabfuhr ist für das Funktionieren unserer Stadt unverzichtbar. Der Tag der Müllabfuhr ist eine gute Gelegenheit, den Menschen zu danken, die diese wichtige Aufgabe jeden Tag zuverlässig erfüllen“, sagt Nicole Prestin, Bereichsleiterin des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers der Landeshauptstadt Potsdam.
Neben der Anerkennung für ihre Arbeit ruft die Stadt dazu auf, die Teams der Müllabfuhr im Alltag zu unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel eine korrekte Mülltrennung. Falsch entsorgte Gegenstände können erhebliche Probleme verursachen. Erst vor wenigen Tagen entdeckten Mitarbeitende eine große Lithium-Batterie im Restabfall. Wäre sie unbemerkt geblieben, hätte sie einen Brand im Sammelfahrzeug auslösen können. Um Batterien und Elektrogeräte richtig zu entsorgen, können sie im Handel zurückgegeben, oder auf den Wertstoffhöfen der STEP beziehungsweise beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Ausführliche Informationen dazu finden sind auch unter www.potsdam.de/elektrogeraete zu finden.
Auch im Straßenverkehr wünschen sich die Beschäftigten mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, wenn Fahrzeuge Müllautos trotz laufender Arbeit mit hoher Geschwindigkeit überholen. Problemstellen sind unter anderem die Potsdamer Straße in Bornstedt, die Seepromenade in Groß Glienicke sowie die Leipziger Straße.
„Wir wünschen uns, dass die Autofahrer mehr Rücksicht auf die Lader nehmen, schließlich machen wir ja bloß ihren Müll weg. Und sie müssen uns nicht mit 50 km/h überholen, wenn wir hinten arbeiten, und wir stellenweise auch Tonnen im fließenden Verkehr laden müssen“, sagt Marcel König, Müllwerker in zweiter Generation und seit 2000 bei der STEP beschäftigt. Heiko Grützmacher, seit 1995 Kraftfahrer bei der STEP, ergänzt: „Wir haben das so oft, dass Sperrmüll in den Müllbuchten abgestellt wird, sodass wir die Behälter nicht herausziehen können. Die Bürgerinnen und Bürger sollten die Möglichkeit nutzen, ihren Sperrmüll kostenlos anzumelden.“
Trotz mancher Herausforderungen erleben die Teams auch viel Wertschätzung. Kinder verfolgen die Arbeit der Müllabfuhr oft mit großer Begeisterung, und viele Anwohnerinnen und Anwohner bedanken sich regelmäßig persönlich bei den Mitarbeitenden. Der Tag der Müllabfuhr erinnert daran, wie wichtig die Menschen sind, die jeden Tag dafür sorgen, dass Potsdam sauber bleibt – zuverlässig, engagiert und oft im Hintergrund.
Potsdam, 11.06.2026Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam
2026-06-11
2026-06-11 19:07:09
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