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Potsdam, 17.10.2014

Tack: Gesundheitliche Versorgung in der Fläche erhalten

„Auch in Zukunft sollen die Krankenhäuser Anker der gesundheitlichen Versorgung  in den ländlichen Regionen bleiben“, so Gesundheitsministerin Anita Tack. Alle Krankenhausstandorte sollen erhalten bleiben, um ein flächendeckendes und gut erreichbares stationäres Angebot in allen Regionen des Landes aufrechtzuerhalten. Gerade die kleinen Häuser sind laut Tack für die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung in der Region von zentraler Bedeutung.

Mit Blick auf entsprechende finanzielle Forderungen des Städte- und Gemeindebundes verweist Tack auf den vorliegenden rot-roten Koalitionsvertrag. Hierin ist festgeschrieben, dass die Koalition auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für eine hochwertige gesundheitliche Versorgung in allen Regionen des Landes sicherstellen wird. „Dazu gehören die Krankenhausinvestitionen. Mindestens 400 Millionen Euro sollen in dieser Legislatur in die Krankenhäuser investiert werden“, sagte die Ministerin. Gleichzeitig setzt sich die Koalition bei der Bundesregierung für ein Krankenhausreformgesetz ein, das eine verlässliche Betriebskostenfinanzierung  gewährleistet. 

Mit dem „Gemeinsamen Landesgremium“ nach § 90a SGB V  hat die Landesregierung eine Struktur geschaffen, welche die Sicherung und Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung für Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg unterstützt. Ziel sind abgestimmte Empfehlungen zu sektorenübergreifenden Fragen der flächendeckenden medizinischen Versorgung, die regionale Versorgungsbedürfnisse, raumplanerische Aspekte und Perspektiven der demografischen Entwicklung berücksichtigen. 

„Für unterschiedliche Räume und Gegebenheiten brauchen wir angepasste Konzepte, damit alle Menschen angemessen erreicht werden können. Insbesondere das Verständnis der funktionalen Verflechtungen zwischen Zentralen Orten und den Gemeinden in ihren jeweiligen Verflechtungsbereichen sind zu berücksichtigen“, so Tack. Die kommunalen Spitzenverbände in Brandenburg sind ständiges Mitglied im Landesgremium und sollten auch dort ihre Verantwortung für die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung vor allem im ländlichen Raum wahrnehmen.

Potsdam, 17.10.2014

Veröffentlicht von:
MUGV

Info Potsdam Logo 2014-10-17 14:23:08 Vorherige Übersicht Nächste


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