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Potsdam, 04.01.2013

Städtebauförderung bleibt Schwerpunkt

Die Städtebauförderung bleibt auch in Zukunft ein Schwerpunkt der Stadtentwicklungspolitik in Brandenburg. Das betonte heute Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger in Neuruppin beim Jahrespressegespräch der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen. Nach ersten Abstimmungen mit dem Bund können voraussichtlich 2013 rund 20 Millionen Euro in die Sanierung der historischen Stadtkerne fließen.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Die Städtebauförderung muss und wird weitergehen. Wir werden das Erreichte nicht gefährden und fördern in diesem Jahr die historischen Innenstädte als Standorte zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Dabei setzen wir auch gezielt auf Bildungseinrichtungen, um junge Menschen hier zu binden. Unsere Förderpolitik ist mehr als Mauerwerksanierung. Sie unterstützt die Gesamtstrategie der Landesregierung, dem demografischen Wandel und der Abwanderung durch Investitionen in die Köpfe zu begegnen."

Vogelsänger betonte, trotz aller Erfolge seien weiterhin Investitionen in die Städte mit historischen Stadtkernen notwendig. „In diesem Jahr widmet sich die Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Jahresthema besonders der Jugend in den Städten. Die Gesamtstrategie der Landesregierung wird also auch hier aufgegriffen, was ich sehr begrüße."

Von 1991 bis 2012 wurden im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz" insgesamt Mittel des Bundes und des Landes Brandenburg in Höhe von rund 660 Millionen Euro bewilligt - einschließlich der kommunalen Eigenanteile stehen damit bis 2016 818 Millionen Euro zur Verfügung. Im Programmjahr 2013 steht nach dem Entwurf der Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund ein Bewilligungsvolumen von rund 20 Millionen Euro bereit.

Mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung wird konkret auch in Bildungs- und Kultureinrichtungen investiert. Hier einige Beispiele:

  • Neuruppin: Altes Gymnasium mit Bibliothek, privater FH, Museum und Musikschule
  • Kindertagesstätten in Jüterbog, Luckau und Wittstock/Dosse,
  • Mehrgenerationenpark mit Integrationskita im Viktoriastift Dahme/Mark.
  • Hort in Altlandsberg, Goetheschule in Kyritz
  • Museum Bürgerzentrum mit Bibliothek in Herzberg (Elster).
  • Europäisches Zentrum für Umweltbildung in der Burg Lenzen
  • Theater Comédie Soleil in Werder (Havel), Kammerspiele in Treuenbrietzen
  • Wissensspeicher mit Stadt- und Landesbibliothek und Volkshochschule in Potsdam

Potsdam, 04.01.2013

Veröffentlicht von:
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg

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