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Potsdam, 05.03.2021

Stadt vergibt Konzession für Sommer-Bespielung der Freilichtbühne


Bewerber können ihr Konzept bis 23. März einreichen

Die Landeshauptstadt Potsdam möchte die Wiederbelebung der Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr vom 1. Mai bis zum 24. Oktober 2021 erproben und ruft interessierte Vereine, Initiativen und Engagierte im Rahmen einer Konzessionsvergabe dazu auf, ein Konzept als Bewerbung einzureichen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Auflagen zur Viruseindämmung soll die Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel als pandemie-tauglicher Aufführungsort für ein offenes, vielfältiges, nicht-kommerzielles Programm genutzt werden. Es sollen möglichst viele Veranstaltungen bei freiem oder geringem Eintritt ermöglicht werden. Auf der Bühne sollen Veranstaltungen gezeigt werden, die an ihrer üblichen Spielstätte derzeit nicht bzw. nur vor wenigen Zuschauern stattfinden können. So soll Kulturschaffenden, Amateuren, Schulen, Vereinen oder sonstigen Kulturinstitutionen aus Potsdam eine kostenfreie Grund-Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Es wird kein Nutzungsentgelt erhoben.

Möglich sind folgende Formate: Ausstellungen und Märkte, Puppentheater für Kinder, Kabarett, Kleinkunst, Akrobaten, Straßenkünstler, Auftritte von Einzelkünstlern mit akustischen Instrumenten (z.B. Geige, Akustikgitarre, Harfe, Flöte) und/oder unverstärktem Gesang, Auftritte von weniger lauten und rein akustischen Instrumentengruppen, kleineren Chören ohne Verstärkung. Diese Veranstaltungen sind für maximal vier Stunden am Tag von Montag bis Samstag bis maximal 20 Uhr auch ohne schalltechnische Untersuchung der Nachbarschaftsverträglichkeit zulässig. Veranstaltungen bis 22 Uhr sowie laute bzw. verstärkte  Veranstaltungen dürfen allenfalls an maximal zehn Tagen im Jahr und für maximal zwei Stunden pro Tag stattfinden. Eine Nutzung der Bühne nach 22 Uhr für Konzerte aller Art sowie sonstige kleinbühnentypische Veranstaltungen ist zum Schutz der Nachbarschaft aus Immissionsschutzgründen ausgeschlossen. Gerade vor dem Hintergrund der Lärmimmissionen und der aus diesen Gründen im Jahr 2012 eingestellten Bühnennutzung erwartet die Landeshauptstadt Potsdam nach der diesjährigen Erprobung Erkenntnisse, inwiefern eine Bespielung akzeptiert wird.

Bewerberinnen und Bewerber können sich bis zum 23. März 2021, 12 Uhr, bewerben bei:
Landeshauptstadt Potsdam
Bereich Grünflächen
Friedrich-Engels-Straße 104 (Raum 3.33)
14473 Potsdam

Die Bewerberinnen und Bewerber sind aufgefordert, ein künstlerisches Konzept vorzulegen. Aus dem Veranstaltungskonzept soll klar ersichtlich sein, wie Veranstaltungen unterschiedlichster Art unter Berücksichtigung von Belangen wie zum Beispiel Denkmalpflege, Verkehrssicherheit oder Brandschutz organisiert werden. Außerdem sind die wirtschaftlichen Aspekte zur Herstellung der Verkehrssicherheit und der Betriebskosten darzulegen und nachzuweisen sowie Referenzen aus ähnlichen Veranstaltungsprojekten der vergangenen fünf Jahre beizubringen.

Der Geschäftsbereich Bildung, Kultur, Jugend und Sport stellt dem erfolgreichen Bewerber in Aussicht, Fördermittel in Höhe von 28.000 Euro für diese Maßnahme zu erhalten.

Der gesamte Ausschreibungstext ist zu finden unter https://www.potsdam.de/ausschreibung-zur-konzessionsvergabe.

 

Potsdam, 05.03.2021

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2021-03-05 15:21:44 Vorherige Übersicht Nächste


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