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Potsdam, 28.03.2023

Schwein gehabt! - Ein Forschungsprojekt wird zur Ausstellung


Grüne Stunde für Erwachsene am 4. April um 15 Uhr

Am Dienstag, den 4. April 2023, wird um 15 Uhr in der Veranstaltungsreihe „Grüne Stunde für Erwachsene“ die neue Sonderausstellung „SUS100 – Mensch verändert Schwein“ genauer beleuchtet. Dr. Renate Schafberg, Kustodin der haustierkundlichen Sammlung Halle (Saale), hält einen Vortrag über die Ergebnisse des Forschungsprojektes „SUS 100“, welches die Zuchtgeschichte des Deutschen Landschweins und des Deutschen Edelschweins untersuchte. Die Resultate des Projektes mündeten in der Sonderausstellung, die zuerst in Halle zu sehen war und seit Oktober 2022 im Potsdamer Naturkundemuseum gezeigt wird.

Im Vortrag wird auf das Forschungsprojekt „SUS 100“ genauer eingegangen. Dort wurde der Frage nachgegangen, wie sich Schweine in den letzten 100 Jahren verändert haben. Lassen sich morphologische und genetische Veränderungen einzelnen Ursachen zuordnen? Da es in Deutschland viele unterschiedliche Schweinerassen gibt, wurden für das Forschungsprojekt Typen ausgewählt, die seit 100 Jahren Zuchtgeschichte schreiben: das deutsche Landschwein und das Deutsche Edelschwein. „Es war sehr spannend, die Geschichte zweier Rassen unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten und entsprechende Verbindungen zum Knochenbau zu suchen“, erklärt Kustodin Dr. Renate Schafberg.

Beginnend mit der Domestikation geht der Vortrag auf die Veränderungen vom Wild- zum Hausschwein ein, die sich am Schwein ganz anschaulich darstellen lassen. Einige äußere Merkmale wie Ringelschwänze und Schlappohren haben sich bei Hausschweinen etabliert. Auch helle Borsten sind hinlänglich bekannt. Dabei ist vielen Menschen nicht bewusst, dass mit der menschgemachten Selektion, der Tierzucht, die Hausschweine immer wieder deren Bedürfnissen angepasst wurden. Frau Schafberg stellt fest: „Es sind nicht nur einzelne Rassen entstanden, sondern die Tiere wurden und werden aktiv verändert. Beispielsweise in der Anzahl der Wirbel und Rippen, denn längere Schlachtkörper können durchaus ein Kotelett mehr liefern.“ Welche Veränderungen in den letzten 100 Jahren beobachtet werden konnten und was das für die Genetik der Schweine bedeutet, will die Referentin in ihrem Vortrag zeigen. Nach dem Vortrag werden in einer anschließenden Runde durch die Ausstellung offene Fragen beantwortet und Diskussionen angeregt.

Einmal im Monat informieren Expertinnen und Experten über wissenswerte und aktuelle Themen der Biologie. Interessierte können ihr naturkundliches Wissen auffrischen, Neues erfahren und den Mitarbeitenden des Museums oder externen Fachkräften in angenehmer Atmosphäre Fragen stellen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich zum Museumseintritt von 4 Euro für Erwachsene bzw. 3 Euro ermäßigt. Getränke und Kekse sind inklusive. Eine telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 0331 289-6707 ist notwendig.

Das Naturkundemuseum Potsdam ist mit dem Bus 695 gut zu erreichen. Die Haltestelle „Naturkundemuseum“ liegt 100 Meter vom Haupteingang entfernt.

Besucheradresse Naturkundemuseum Potsdam Breite Straße 13 14467 Potsdam

 

www.naturkundemuseum-potsdam.de naturkundemuseum@rathaus.potsdam.de

 

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet Museumsmontag: Jeden 1. Montag im Monat von 9 bis 17 Uhr geöffnet mit 50% Rabatt auf den Eintrittspreis   Link zur Veranstaltung: https://www.naturkundemuseum-potsdam.de/schwein-gehabtPotsdam, 28.03.2023

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2023-03-28 10:50:59 Vorherige Übersicht Nächste


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