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Potsdam, 10.10.2012

Potsdamer Designwochenende und Designgespräche

Potsdamer Designwochenende

Mit einem umfangreichen Programm feiert der Fachbereich Design an der FH Potsdam sein zwanzigjähriges Bestehen. Vom 12.-14. Oktober verwandeln Studierende, Lehrende und Absolventen den Campus zur Eventbühne für alle Designinteressierten. Neben der APPLAUS 2012, einer Ausstellung der herausragenden Abschlussarbeiten des zurückliegenden Studienjahres, den »Potsdamer Designgesprächen«, einer Fachkonferenz zum Thema »Mediale Umwelten« und Fachvorträgen der Ausstellerinnen und Aussteller wird das Jubiläum des erfolgreichen Fachbereichs auf besondere Art gefeiert.

Unter dem Motto "Design trifft Tanztheater" erarbeiteten professionelle Tänzer und Choreografen mit Studenten des Fachbereichs Design ein innovatives Ausstellungsformat für das Jubiläum "20 Jahre Design in Potsdam", welches am Freitag, den 12. Oktober 2012 um 20.30 Uhr Premiere feiert und auch am 13. und 14. Oktober an gleicher Stelle aufgeführt wird.

Die Tänzer haben bereits mit Companies wie Sascha Waltz, Constanza Macras, DV8 u.a. gearbeitet, die großen Einfluss auf die Tanzgeschichte genommen haben. Sie werden, teils zusammen mit Studenten, unterschiedliche Szenenbilder zum Jubiläumsanlass aufführen. Dabei werden die vier Studiengänge des Fachbereichs, Produkt-, Kommunikations- und Interfacedesign sowie Europäische Medienwissenschaft, aber auch bewegende Momente aus der 20-jährigen Geschichte präsentiert.    

Hierzu, wie auch zu den übrigen Veranstaltungen des Designwochenendes vom 12.-14. Oktober sind alle Interessierten herzlich eingeladen.    

Die Veranstaltungen werden eröffnet am 12. Oktober um 15.00 Uhr im Hauptgebäude der Fachhochschule Potsdam: Campus Pappelallee, Eingang: Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam

 

Potsdamer Designgespräche 

Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg organisiert die Fachhochschule Potsdam die »Potsdamer Designgespräche« als Forum für den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst diesmal mit dem Themenschwerpunkt der Designwirkung.

Die »Potsdamer Designgespräche« sind Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms APPLAUS 2012 vom 12. bis 14. Oktober auf dem Campus an der Pappelallee. 

APPLAUS 2012 umfasst unter anderem eine Ausstellung der besten Abschlussarbeiten der Designstudiengänge und der Studiengänge Europäische Medienwissenschaft, die Konferenz „Mediale Umwelten - Vernetzung und Allgegenwart digitaler Technologien“ sowie Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Fachbereichs Design.  

Bei den Potsdamer Designgesprächen berichten vier namhafte Referenten aus verschiedenen Perspektiven über ihre Erfahrung mit und über Design und seine Wirkung.

Den Anfang macht Uli Mayer-Johannsen, Vorstandsvorsitzende der MetaDesign AG, dem größten Design-Unternehmen Deutschlands und einem der größten weltweit. Ihr Unternehmen betreut Kunden wie Volkswagen, Commerzbank oder Lufthansa. Metadesign tritt seinen Kunden als Unternehmen auf Augenhöhe gegenüber und vermittelt schon aus dieser Position heraus eine besondere Sicherheit über die Wirkung seiner Designerzeugnisse. Uli Mayer-Johannsen erzählt uns, was noch oder wirklich dahinter steckt.

Florian Pfeffer repräsentiert eine etwas andere Perspektive. Er führt neben seiner Professur für Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe das Designbüro "one/one Studios" in Amsterdam, arbeitet für Auftraggeber wie Philips, Radio Bremen oder MTV und verkörpert eine gänzlich andere Designer-Rolle. Man kann sie vielleicht als die des konzeptionell fundierten aber rastlosen Kreativen umschreiben, und Florian Pfeffer als einen, dessen Ehrgeiz stets der Entdeckung unkonventioneller Lösungen gewidmet ist. Die Wirkung seiner Arbeit ist ihm dabei gewiss nicht egal, doch vertraut er dabei stärker auf die Kraft der visuellen Innovation.

Leute wie Monika Fecht stecken dahinter, wenn Oberflächen von Möbeln oder Geräten bestimmte Farben oder eine bestimmte Haptik besitzen. Sie entwickelt für die Firma Renolit im Hintergrund noch vor der eigentlichen Produktentwicklung den Farb- und Designtrendservice "Color Road". Welche Erkenntnisse, Wechselwirkungen und Methoden führen zu diesen "angewandten Geschmacksvorhersagen", die schlussendlich in Produkte münden, die uns in Zukunft umgeben werden?

Claus-Christian Carbon rundet als einziger Nicht-Gestalter das Symposium ab. Er ist Kognitionspsychologe, bekleidet den Lehrstuhl für experimentelle Psychologie an der Uni Bamberg und hat in vielen Studien nachgewiesen, wie wenig Aufwand nötig ist, Menschen in ihren visuellen Präferenzen zu beeinflussen. CCC gibt uns eine verblüffende Kostprobe seiner Arbeit, die sich mit "ästhetischen Phänomenen" befasst.

Das sind vier selbstbewusste Positionen rund um Design und seine Wirkung. Es geht um nichts weniger als die Rolle des Designers, die Bedenken der Auftraggeber, die Verantwortung der Entscheider und den persönlichen Geschmack. Genug Sprengstoff also für eine lebendige Diskussion zwischen Unternehmern, Wissenschaftlern und Kreativen.

Die Potsdamer Designgespräche beginnen am 12. Oktober um 17.00 Uhr im großen Hörsaal der Fachhochschule Potsdam auf dem Campus Pappelallee, Eingang: Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam

Potsdam, 10.10.2012

Veröffentlicht von:
Fachhochschule Potsdam

Info Potsdam Logo 2012-10-10 11:47:32 Vorherige Übersicht Nächste


2001

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