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Potsdam, 09.06.2015

Polizeimeldung: Zahl der Verkehrstoten erneut zurückgegangen

Polizeidirektion West



Peter Meyritz: "Erfreulich ist, dass fünf Menschen weniger als im Vorjahr durch Verkehrsunfälle auf Westbrandenburgs Straßen ihr Leben verloren. Trotzdem bleiben Rasen, zu geringer Sicherheitsabstand und Alkohol am Steuer Hauptunfallursachen und somit Kontrollschwerpunkt auch in diesem Jahr!“
Mit diesen Erläuterungen begann der Leiter der Polizeidirektion West heute Vormittag die diesjährige Pressekonferenz und stellte gemeinsam mit dem Leiter der Verkehrspolizei, dem Ersten Hauptkommissar Gerald Selinger, die Verkehrsunfallbilanz des vergangenen Jahres vor.
Verkehrsunfallbilanz der Polizeidirektion West mit den Autobahnen:
Während die Gesamtunfallzahlen um mehr als drei Prozent zurückgingen, starben bei Verkehrsunfälle immer noch 44 Menschen auf den Straßen und Autobahnen Westbrandenburgs (2013: 49 Tote).
„Diese Entwicklung und der gleichzeitige Anstieg bei den Verletztenzahlen lässt zwei Schlüsse zu: Zum einen, dass viele Autos sicherer geworden sind, aber zum anderen auch, dass wir mit unseren Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen nicht nachlassen dürfen. Denn fast die Hälfte der im Straßenverkehr getöteten Menschen sind Opfer von Raserei und rücksichtloser Abstandsunterschreitung“ erläuterte Gerald Selinger.
Die Risokogruppe der „Jungen Fahrer“ zwischen 18 und 24 Jahren bleibt trotz rückläufiger Gesamtunfallzahlen (2013: 3.350; 2014: 2898) auch weiterhin im Focus polizeilicher Verkehrsüberwachung, denn bei Unfällen mit Beteiligung dieser Fahranfänger hat sich die Zahl der getöteten Personen fast verdoppelt (2013: 5; 2014: 9) Umgekehrt sieht es bei den Unfällen mit Beteiligung der „Generation 65+“ aus. Hier stiegen die Unfallzahlen leicht an (2013: 4.195; 2014: 4.339) während die Zahl der dabei Getöteten von 17 auf 10 zurück ging.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, verursachen bei Unfällen mit Beteiligung von Fahrradfahrern überwiegend (57,8%) die Autofahrer diese Unfälle (2013: 1.170; 2014: 1.291). Die Zahl der bei diesen Fahrradunfällen verletzten und getöteten Personen stieg im vergangenen Jahr teils erheblich an (Tote- 2013: 3; 2014: 6).
Bei den Autobahnunfällen im Westen Brandenburgs, hierzu gehören die gesamte BAB 2, BAB 115 sowie die BAB 9 im Land Brandenburg sowie große Teile der BAB 10, ist ein Anstieg bei den Verletzten und Getötetenzahlen festzustellen. Mit sieben von insgesamt elf getöteten Menschen ragen die Unfälle, die durch zu geringen Sicherheitsabstand entstanden sind heraus und markieren gleichzeitig eine der diesjährigen Kontrollschwerpunkte auf den Autobahnen.
Heiko Schmidt
Leiter Pressestelle Polizeidirektion West

Potsdam, 09.06.2015

Veröffentlicht von:
Internetwache Brandenburg

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