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Potsdam, 20.01.2014

Neues Drittmittelgebäude wird am 27. Januar 2014 in Golm eröffnet

Das neue Drittmittelgebäude der Universität Potsdam auf dem Campus Gom wird am 27. Januar 2014 offiziell eröffnet. Grußworte werden Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sprechen. In dem Forschungsgebäude arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus der Biologie, der Chemie, den Geo- und den Kognitionswissenschaften, die in drittmittelgeförderten Projekten tätig sind. Auch Ansprechpartner des Transfer- und Gründerzentrums der Universität sind dort vor Ort. Das Land Brandenburg finanzierte den Neubau unter Beteiligung des Bundes mit etwa 21 Millionen Euro.

Der Fertigstellung des Hauses 29 ist für die Universität Potsdam ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ihren dringenden Raumbedarf zu decken. Das neue Gebäude beherbergt auf drei Stockwerken mit mehr als 3.250 Quadratmetern Nutzfläche Labor- und Büroräume. Modernste Technik wurde, auch mit Blick in die Zukunft, installiert. So sind die Labore mit aufwendiger Klimatisierungstechnik ausgestattet, die in Verbindung mit Reinräumen und Sonderfundamenten, die die Gebäudeschwingungen entkoppeln, ein optimales Arbeiten in der Laserspektroskopie und Photonik ermöglichen. Eine Besonderheit stellt das Photonik-Labor mit seinen insgesamt 120 Quadratmetern Fläche dar. Große Felexibilität in der Nutzung ergibt sich durch die Möglichkeit, den Raum in drei einzelne Labore zu unterteilen. Durch diese hinzugewonnene Laborfläche konnten im Rahmen des Zentrums für Innovationskompetenz innoFSPEC Potsdam Investitionen von mehr als zwei Millionen Euro für den Aufbau eines Labors für ULI-Verfahren (Ultrafast Laser Inscription) und eines für Multiplex-Raman-Spektroskopie getätigt werden. Einen weiteren Vorteil stellen die „Laminar Flow“(LF)-Einheiten als zentraler Baustein der Labore dar. Durch diese Einheiten wird gereinigte Luft von oben auf die Lasertische geführt. Die weitestgehend staubfreie Luft ist eine der Grundvoraussetzungen für laserspektroskopische Labore. 

Rund 50 Millionen Euro an Drittmitteln hat die Universität Potsdam im vergangenen Jahr eingeworben, zwei Drittel davon die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Auf den Gesamthaushalt gerechnet, ergibt sich daraus für die Hochschule ein beachtlicher Drittmittelanteil, der bei rund 50 Prozent liegt. Ihre Drittmittelstärke ermöglicht der Universität Potsdam die Beschäftigung von rund 800 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Drittmittel sind Gelder, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt bei öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Große Drittmittelgeber sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Bund und die Europäische Gemeinschaft.

Potsdam, 20.01.2014

Veröffentlicht von:
Universität Potsdam

Info Potsdam Logo 2014-01-20 11:48:50 Vorherige Übersicht Nächste


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