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Potsdam, 03.07.2020

Jahrestreffen des Bereichs Umwelt und Natur mit der Gartendirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten


Langjährige Zusammenarbeit erfolgreich und wird zur Bewältigung der Herausforderungen fortgesetzt

Gestern fand das Jahrestreffen des Bereichs Umwelt und Natur der Landeshauptstadt Potsdam mit der Gartendirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) im Park Babelsberg statt. Prof. Dr. Michael Rohde, Gartendirektor der SPSG, und Lars Schmäh, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Bauaufsicht, Denkmalpflege, Umwelt und Natur, blicken auf eine gute langjährige Zusammenarbeit zurück und bekräftigen, dass die gemeinsamen Gespräche und der fachliche Austausch für beide Partner wichtig und bereichernd sind. Die Zusammenarbeit, die durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Zusammenarbeit im Jahr 2006 vereinbart und 2017 erneuert wurde, wird durch regelmäßige Gespräche mit Leben erfüllt.

„Die Gartendirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg leistet mit der Bewahrung ihren großen Parkflächen einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität und die Lebensqualität in der Stadt, dient den Potsdamerinnen und Potsdamern als Erholungsraum, sorgt für frische Luft und kühlt die Umgebung bei sommerlicher Wärme. Nicht zuletzt stellen die Parks auch wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen dar.“ sagt Lars Schmäh.

„Über regelmäßige Gespräche ist das Verständnis von Kultur und Natur gewachsen. Das ist kein Gegensatz mehr. Wir wollen über gemeinsame Forschungsprojekte neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Anpassungsstrategien zur nachhaltigen Bewahrung der großen Vielfalt von Flora und Fauna in den Schlossgärten gewinnen und anwenden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wird intensiviert, um den lokalen und externen Parkbesuchern die vielfältige Bedeutung der Gärten und Parks zu vermitteln, einschließlich der beiderseitigen Bemühungen um den Schutz des Gartenerbes“, ergänzt Prof. Dr. Michael Rohde.

Beide Partner nehmen die großen Herausforderungen, die sich insbesondere nach fast drei Jahren mit sehr großer Trockenheit ergeben, sehr ernst. So haben die letzten Niederschläge – wie schon in den Jahren 2018 und 2019 leider nicht dazu geführt, dass die tieferen Bodenschichten, also der Bereich, in dem die Bäume über die Wurzeln das benötigte Wasser erhalten, mit ausreichend Wasser angereichert wurden. So gilt es derzeit, sowohl die stark von den Klimaveränderungen geschädigten Großbäume zu pflegen und zu erhalten, gleichzeitig die bestehende Verkehrssicherungspflicht wahrzunehmen, damit Besucherinnen und Besucher gefahrlos die Wege in den Parks nutzen können. Langfristig ist die Parkvegetation auf die veränderten klimatischen Rahmenbedingungen einzustellen, zum Beispiel durch Naturverjüngung in den Parks. Die Pflanzung von angepassten Gehölzarten, die sich in den Parks aussäen (die sogenannte Eigenwerbung), sorgt für eine ökologische Naturverjüngung in den historischen Gartenanlagen.

Potsdam, 03.07.2020

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2020-07-03 14:51:12 Vorherige Übersicht Nächste


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