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Potsdam, 22.02.2016

Hinter den Kulissen: Vom Drehort zum Sehort – Filme an Originalschauplätzen

1972 hat er in der Oscar-prämierten Musicalverfilmung „Cabaret“ mit Liza Minelli mitgewirkt. Er war Inspektor Harry Klein, der für den Hauptkommissar Derrick „schon mal den Wagen vorfahren“ musste. Er ist der Bürgermeister in der Serie „Um Himmels Willen“ und mimt den Psychiater in der Krimireihe „Mord in bester Gesellschaft“. Am 4. März 2016 um 15 Uhr ist der Schauspieler Fritz Wepper in Potsdam, wenn die ZDF-Komödie „Vater aus heiterem Himmel“ im Plenarsaal des Rathauses Potsdam gezeigt wird.

In „Vater aus heiterem Himmel“ stellt Wepper den erfolgreichen, aber selbstgerechten und pedantischen  Staatsanwalt Dr. Martin Rogalla dar, den im Prinzip niemand leiden mag und der aus Überzeugung allein lebt. Als seine 15-jährige Tochter, von der er bisher nichts wusste, bei ihm einziehen will, fällt er aus allen Wolken… Der Plenarsaal des Rathauses war Original-Drehort für den Film aus dem Jahr 2010 und ist - in der Filmhandlung als Gerichtssaal - gut zu erkennen. Mit diesem Film wird die Reihe „Vom Drehort zum Sehort – Filme an Originalschauplätzen“ im Rahmen der Jahreskampagne der Landeshauptstadt Potsdam „Hinter den Kulissen“ fortgesetzt.

Eingeführt wird der Film durch Anna Luise Kiss, Medienwissenschaftlerin an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf". Die sympathische junge Frau, die selbst Schauspielerin ist, hat mit Fritz Wepper viele Jahre gemeinsam in der TV-Serie „Um Himmels Willen“ gedreht – er in der Rolle des Bürgermeisters von Kaltenthal, sie als Novizin des örtlichen Klosters, die den Orden aus Liebe zu einem Arzt verlässt. Die Filmvorführung im Rathaus verspricht Geschichten und Anekdoten rund um den Dreh von „Vater aus heiterem Himmel“ im Rathaus Potsdam sowie zum Filmstandort Potsdam!

Der Eintritt für die Filmvorführung im Plenarsaal ist frei. Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 0331 289-2016 wird gebeten.

 

Hintergrund

Potsdam ist Drehort und Filmschauplatz. In keiner Stadt vergleichbarer Größenordnung entstanden seit 1912 mehr Filme für Kino, Fernsehen oder Serien als in Brandenburgs Landeshauptstadt. Natürlich ist Potsdam-Babelsberg mit den Studios und den großen und kleinen Produktionsfirmen der Film-Hotspot schlechthin. Aber auch die Stadt selber, die Parks und Gärten, interessante Straßenzüge, Gebäude und Landschaften wurden und werden zu Drehorten. Praktisch kein Stadtteil wurde und wird ausgelassen, wenn es um die Suche nach einem interessanten Schauplatz ging.

„Mit unserer Serie ‚Vom Drehort zum Sehort‘ wollen wir einen Blick hinter die Kulissen der Filmstadt Potsdam ermöglichen. Die ausgewählten Filme stehen stellvertretend für das breite Spektrum der Produktionen, die praktisch täglich in unserer Stadt entstehen“, erläutert Sigrid Sommer, Bereichsleiterin Marketing der Landeshauptstadt Potsdam.

Der nächste Termin in der Reihe „Vom Drehort zum Sehort“ folgt am 22. April 2016 mit dem Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“ in der Universität Potsdam, Campus Golm. Für dieses Drama stand Ulrich Mühe vor der Kamera. Florian Henckel von Donnersmarck führte Regie. Im Herbst wird die Serie fortgeführt. Dann folgen die DEFA-Produktion „Ich war neunzehn“ mit Jaecki Schwarz in der Hauptrolle in den Neuen Kammern, der gerade produzierte Märchenfilm „Der Prinz im Bärenfäll“ in Regie von Bodo Fürneisen im Vereinshaus des Pfingstberg Vereins sowie die deutsch-ungarische Co-Produktion „Mephisto“ am Standort Griebnitzsee der Universität Potsdam. István Szabó führte Regie in diesem Oscar-prämierten Drama, der mit Klaus Maria Brandauer hervorragend besetzt war.

Potsdam, 22.02.2016

Veröffentlicht von:
Stadtverwaltung Potsdam

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