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Potsdam, 21.08.2018

37. Online-Versteigerung von Fundsachen ab Donnerstag, 23. August


Fundsachen unterm Hammer, Auktion beginnt um 18 Uhr mit dem Höchstgebot Sylvia Rissmann und ihre Kollegin bereiten die Sachen für die Online-

Die 37. Online-Versteigerung außergewöhnlicher und gewöhnlicher Fundstücke in der Landeshauptstadt Potsdam startet am Donnerstag, dem 23. August. Bei der Auktion ab 18 Uhr sollen 160 Fundsachen unter den Hammer kommen. Zehn Tage lang steht das Auktionsportal offen, unter anderem werden für 24 Fahrräder sowie zahlreiche Mobiltelefone, Taschen, Rucksäcke und Kleidungsstücke neue Besitzer gesucht. Alle angebotenen Artikel können in der Vorschau unter www.potsdam.de/fundsachen betrachtet werden.

Die Online-Versteigerung beginnt mit einem angegebenen Höchstpreis. Dieser Wert verringert sich in einem zeitlich festen Abstand bis zum jeweiligen Mindestgebot. Interessenten können also gleich zu Beginn zum Höchstpreis zuschlagen oder warten, bis der Preis fällt. Die Auktion selbst dauert zehn Tage „rund um die Uhr“. Sylvia Rissmann aus dem Fundbüro erklärt die Regeln der Versteigerung: Die Gegenstände wurden nicht auf Funktionalität oder Beschädigungen geprüft. Eine Garantie und Gewährleistung wird nicht gegeben, ein Umtausch ist ausgeschlossen. Nach erfolgtem Zuschlag kann der ersteigerte Gegenstand umgehend gegen Bar- bzw. EC-Zahlung im Fundbüro des Bürgerservicecenters abgeholt werden. Ein Versand ist nicht möglich.

Gut 3000 Gegenstände werden jedes Jahr im Fundbüro der Landeshauptstadt abgegeben. Täglich kommen neue Sachen in die Schränke und Kammern des Fundbüros, beispielsweise verlorene und vergessene Smartphones, Regenschirme, Bücher, Brillen und Taschen gefüllt mit Kleidung. Aber auch Fahrräder, Digitalkameras, Autoschlüssel und Heimwerkertechnik gehören zu den Dingen, die Sylvia Rissmann als Mitarbeiterin im Fundbüro in den letzten Monaten entgegengenommen hat. Damit die Sachen in den Kammern und Kellerräumen des Fundbüros nicht überquellen, werden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist versteigert.

Häufig melden sich die Eigentümer der Sachen nicht. Daher versuchen die Mitarbeiterinnen im Fundbüro möglichen Hinweisen an den Fundsachen nachzugehen, um den Eigentümer informieren zu können. Beispielsweise bei Telefonen oder Rucksäcken kann es vorkommen, dass es Anhaltspunkte auf den Eigentümer gibt. Auch bei abgegebenen Fahrrädern. Dabei werden Rahmennummern und falls vorhanden Codierung der Räder mit den Daten der Polizei verglichen. Ist ein Fahrrad als gestohlen gemeldet oder wird anhand einer Codierung erkannt, kann es dem Eigentümer wieder übergeben werden. Pro Jahr werden circa 150 Fahrräder im Fundbüro abgegeben, zehn davon werden wie zahlreiche andere Fundstücke bei der anstehenden Auktion unter den Hammer kommen. Angeboten werden allerdings nur Sachen, deren Eigentümer nicht ermittelt werden konnte und die die gesetzliche Frist von sechs Monaten aufbewahrt wurden.

Das Fundbüro der Landeshauptstadt
Montag: 10 - 18 Uhr; Dienstag bis Donnerstag: 8 - 18 Uhr; Freitag: 8 - 14 Uhr
Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, im Bürgerservice, Tel: (0331) 289 1587

 

Potsdam, 21.08.2018

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2018-08-21 17:40:46 Vorherige Übersicht Nächste


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