Navigation überspringen
Potsdam, 24.01.2018

Sturmschäden durch Friederike: Land unterstützt Waldbesitzer

Nach den Herbststürmen des vergangenen Jahres und des jüngsten Sturmtiefs „Friederike“ können Waldbesitzer nun Fördermittel zur Beseitigung der Sturmschäden beantragen. Die Antragsfrist endet am 15. Februar 2018. 

Der Sturm Friederike hat in Brandenburgs Wäldern etwa 290.000 Festmeter Holz umgeworfen. Der Sturm wütete besonders im Süden Brandenburgs, hier sind die Schäden lokal am größten. So sind in der Landeswaldoberförsterei Doberlug-Kirchhain rund 70.000 Festmeter Holz umgebrochen. Am stärksten betroffen sind die Forstreviere Fermerswalde mit 30.000 Festmetern und das Revier Schadewitz mit 20.000 Festmetern.

Die beiden Herbststürme Xavier und Herwart und der Sturm Friederike haben in den Wäldern Brandenburgs deutliche Spuren hinterlassen. Die Menge des Sturmholzes beläuft sich in Summe auf rund 1,4 Millionen Festmeter, das entspricht etwa 30 Prozent des gesamten Holzeinschlags in einem Jahr. Nachdem die Waldbesitzer zunächst damit beschäftigt waren, Wege zu beräumen und das angefallene Holz aufzuarbeiten, steht jetzt die waldbauliche Beseitigung der Sturmschäden an. Hierzu zählt insbesondere der Voranbau mit Laubbäumen in geschädigten Waldbeständen.

Brandenburgs Forstministerium hält hierfür Fördermittel bereit, um die privaten und kommunalen Waldbesitzer bei der Schadensbeseitigung durch Aufforstungen zu unterstützen. Noch bis zum 15. Februar ist die Beantragung dieser Fördermittel möglich. Interessierte Waldbesitzer können sich die Antragsunterlagen im Internet herunterladen.

Bei der Antragsstellung helfen die Spezialisten des Landesbetriebs Forst Brandenburg. Interessenten wenden sich hierzu an die örtlich zuständige Revier- und Oberförstereien. Unterstützung bieten auch die anerkannten forstlichen Berater sowie die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. 

Spaziergänger und Waldbesucher sollten den Wald sehr aufmerksam betreten und Regionen meiden, in denen die Aufräumarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Ein Blick nach oben, um zu schauen, ob herabhängende Äste oder hängende Bäume gefährlich werden können, ist in den nächsten Wochen bei Spaziergängen immer ratsam.

Potsdam, 24.01.2018

Veröffentlicht von:
MLUL

Info Potsdam Logo 2018-01-24 13:37:40 Vorherige Übersicht Nächste


1269

Das könnte Sie auch interessieren:

Verkehrsprognose für die Zeit

Verkehrsprognose für die Zeit

vom 26. September bis 4. Oktober 25.09.26 - Jägerstraße / Gutenbergstraße Aufgrund einer Veranstaltung werden am 26. und 27. September die Jägerstraße zwischen Hegelallee und Brandenburger Straße sowie die Gutenbergstraße zwischen ...
„Haus am See“ Landeshauptstadt Potsdam gratuliert.

„Haus am See“ Landeshauptstadt Potsdam gratuliert.

Hans Otto Theater ist 20 Jahre. 25.09.26 - Am 26. September 2026 feiert das Hans Otto Theater den 20. Jahrestag seines Neubaus an der Schiffbauergasse. Die Landeshauptstadt Potsdam gratuliert dem Theater und seinem Ensemble zu diesem Jubiläum und würdigt das ...
Reinigung der Straßenabläufe in Nachtarbeit

Reinigung der Straßenabläufe in Nachtarbeit

Betroffen sind wichtige Hauptstraßen und große Kreuzungen 25.09.26 - Die Netzgesellschaft Potsdam (NGP) wird im Zeitraum vom 05. Oktober bis 30. Oktober 2026 die Reinigung der Straßenabläufe im Innenstadtgebiet in Potsdam durchführen. Dies muss in Nachtarbeit erfolgen. Gründe ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 21. bis 27. September 18.09.26 - Potsdamer Chaussee B2 Höhe Krampnitz Für die Anbindung des Stadtteils Krampnitz an das Straßennetz wird ein neuer Knotenpunkt auf der Potsdamer Chaussee (B2) zwischen Hannoversche Straße und Rotkehlchenweg ...
Tag des Glasrecyclings am 19. September

Tag des Glasrecyclings am 19. September

3.900 Tonnen Altglas pro Jahr in Potsdam / 136 Standorte mit 400 Glascontainern 18.09.26 - In Potsdam fallen jährlich rund 3.900 Tonnen Altglas an. Zur Entsorgung stehen den Potsdamerinnen und Potsdamern 136 Standorte für Glascontainer mit insgesamt etwa 400 Behältern zur Verfügung. Doch was ...

 
Facebook twitter