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Potsdam, 06.09.2019

Mehr als 50 Denkmale am Sonntag zu besichtigen


Tag des offenen Denkmals: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

Am kommenden Sonntag haben Interessierte zum 26. Mal die Möglichkeit, am Tag des offenen Denkmals in Potsdam teilzunehmen. Mehr als 50 Denkmale öffnen ihre Türen, um über ihre spannende Geschichte und Architektur zu berichten - Denkmale verschiedenster Baujahre, darunter auch fahrende und schwimmende Denkmale, private Villen, Land- und Stadthäuser, Kirchen und Museen. Den Besucherinnen und Besuchern werden Einblicke ermöglicht, die sonst der Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Der Denkmaltag wird eröffnet von Oberbürgermeister Mike Schubert um 10 Uhr in der Villa Bier, Friedrich-Ebert-Straße 37. Die Eröffnung wird begleitet vom Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Der Denkmaltag soll Besucherinnen und Besucher dazu einladen, einen neuen Blick auf die zahlreichen historischen Gebäude der Stadt zu bekommen. Hierbei soll ein generelles Verständnis dafür geschaffen werden, warum denkmalgeschützte Gebäude aus ihrem kulturellen und historischen Erbe heraus besonders erhaltenswert sind. Interessierten wird die Möglichkeit geboten, offene Fragen rund um das Thema Denkmal zu stellen und sich im persönlichen Austausch mit Restauratoren, Architekten, Hausbesitzern und Vereinen den Objekten zu nähern. Die Beteiligten werden ihrerseits von den Herausforderungen und Möglichkeiten berichten, die sich im Umgang mit den einzelnen Objekten ergeben. Auf den Spuren der Potsdamer Geschichte bekommen die Besucher so die Gelegenheit, Gebäude aus mehreren Jahrhunderten von außen und innen zu bestaunen und es bieten sich neue Perspektiven auf Objekte, denen man im Alltag oft wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenkt.

Das bundesweite Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lautet in diesem Jahr „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Dieses Thema bietet in Potsdam die besondere Möglichkeit, nicht nur architektonische, sondern auch künstlerische Umbrüche in der Geschichte Potsdams zu beleuchten. Einen zentralen Punkt nimmt hier die Entstehung der Filmstudios Babelsberg ein, die ab etwa 1912 regelmäßig in und um Potsdam Filme produzierten. „Deshalb ist es eine besondere Freude, dass wir in diesem Jahr den Denkmaltag mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg zusammen gestalten, dessen traditionsreiche Wurzeln als UFA-Sinfonieorchester bis ins Jahr 1918 zurückreichen“, sagt Sabine Ambrosius vom Bereich Untere Denkmalschutzbehörde.

Die Verschmelzung von Kunst und Architektur und deren Einfluss auf die Potsdamer Gesellschaft soll den diesjährigen Besuchern sowohl auf visueller, als auch auf akustischer Ebene verdeutlicht werden. Den Auftakt bilden hierbei die morgigen Vorabendkonzerte des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam im neuen Entwicklungsstandort Krampnitz: Sie bieten nach langer Zeit erstmalig die Möglichkeit, das Offizierskasino als Konzertsaal zu erleben.

Verschiedene Ensembles des Filmorchesters begleiten Potsdams Denkmale den ganzen Tag über musikalisch in insgesamt 14 Spielstätten. Krönender Abschluss ist dann um 18 Uhr das Abschlusskonzert in den denkmalgeschützten Proberäumen des Filmorchesters. Und natürlich beleben wieder zahlreiche privat organisierte Konzerte den Besuch verschiedener Denkmale.

 

Potsdam, 06.09.2019

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2019-09-06 14:17:41 Vorherige Übersicht Nächste


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