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Potsdam, 03.12.2012

Kommunen und Unternehmen für mehr Klimaschutz

Kommunen und Wohnungsunternehmen haben sich auf den Weg gemacht, Energie zu sparen und einen zusätzlichen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Erste konkrete Projekte werden jetzt auf einer Tagung in Potsdam vorgestellt - ein Jahr nach dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium, dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) sowie dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen - Landesverband Berlin/ Brandenburg (BFW).

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Die Energiewende muss vor allem vor Ort, in den Städten umgesetzt werden. In den Wohngebieten und Innenstädten gibt es viele Möglichkeiten, Energie einzusparen und erneuerbare Energien einzusetzen. Das ist auch eine Verpflichtung für unser Fachressort im Bereich des Wohnens und der Stadtentwicklung. Mit unseren Kooperationspartnern in den Kommunen und der Wohnungswirtschaft sind jetzt erste Schritte auf einem langen Weg gegangen worden und das ist positiv. Erste Projekte sind gestartet.“

So arbeiten bereits 11 Kommunen zusammen mit den örtlichen Wohnungsunternehmen und mit Hilfe von KfW-Förderung an Konzepten, wie der Klimaschutz auf Quartiersebene vorangebracht werden kann (Brandenburg a. d. Havel, Finsterwalde, Luckenwalde, Potsdam, Prenzlau, Spremberg, Wittstock/Dosse, Fürstenberg/Havel, Gransee, Guben, Nauen). Zwei der Projekte werden auf der heutigen Fachtagung vorgestellt.

In Luckenwalde wird derzeit unter Einbeziehung der privaten Einzeleigentümer in einem großen innerstädtischen Quartier eine differenzierte Bestandsaufnahme des aktuellen Energiebedarfs vorgenommen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für mögliche neue Energieversorgungsstruktur in dem Quartier, möglichst auf Basis erneuerbarer Energien.

In Prenzlau geht es um ein innerstädtisches Gebiet mit industriell gefertigten Gebäuden. Hier wird auf Grundlage eines Quartierskonzepts ganz konkret geprüft, ob die bestehende Fernwärmeversorgung weiter ausgebaut wird, im Bestand erhalten bleibt oder künftig durch andere Varianten der Wärmeversorgung ersetzt wird (regenerative Energie, Kraft-Wärme-Kopplung).

Darüber hinaus hat die Wohnungswirtschaft eigene Projekte entwickelt, die heute ebenfalls vorgestellt werden, wie die Anpassung von Energieversorgungssystemen (Hennigsdorf) oder Fernwärme aus Abwärme (Rüdersdorf). Es geht darüber hinaus aber auch um die Frage, ob Wohnungsunternehmen sogar selbst als Anbieter sauberer und preiswerter Energie auftreten können.

Vogelsänger rief dazu auf, die Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stärker zu nutzen: „Die Wohnungswirtschaft kann stärker auf die Kommunen zugehen, denn diese müssen die Förderanträge stellen. Die Bürgermeister sollten hier offen sein und die Chancen erkennen, die in den Projekten stecken. Oft gehen Klimaschutz und Geld sparen Hand in Hand.“

Potsdam, 03.12.2012

Veröffentlicht von:
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg

Info Potsdam Logo 2012-12-03 11:46:14 Vorherige Übersicht Nächste


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