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Potsdam, 27.05.2022

Gegen Rücksichtslosigkeit und Müll - für Naturschutz und Lebensqualität


#fürunserpotsdam: Landeshauptstadt wirbt um noch mehr engagierte Partner

Zugeparkte Rettungswege, Müll in Grünanlagen oder rücksichtsloses Verhalten in Schutzgebieten sind für viele Potsdamerinnen und Potsdamer ein Ärgernis. In vielen Teilen der Stadt gibt es bereits Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen, die sich gegen Verschmutzung und Müll in der Stadt und für den Schutz von Natur und Umwelt engagieren. Unter dem Hashtag #fürunserpotsdam wirbt die Landeshauptstadt Potsdam jetzt für noch mehr Partnerinnen und Partner und für mehr Gemeinsinn.

„Es zeugt von wenig Bürgersinn, wenn Flucht- und Rettungswege zugeparkt werden, Schutzgebiete missachtet werden oder der Müll im Stadtraum, in Grünanlagen oder in Waldgebieten hinterlassen wird. Unter dem rücksichtslosen Verhalten von wenigen sind leider direkt und indirekt alle Potsdamerinnen und Potsdamer betroffen“, sagt die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, Brigitte Meier. Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, ergänzt: „Die finanziellen Aufwendungen für das Absammeln von achtlos weggeworfenem Müll auf unseren Grünanlagen und Spielplätzen sowie die Beseitigung herrenloser Abfälle im Stadtgebiet liegen mittlerweile bei fast 600.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen noch die Kosten für die Entleerung von Papierkörben mit nahezu einer Million Euro. Im Vergleich dazu: Wir stecken 2 Millionen Euro pro Jahr in die Pflege und Kontrolle unserer Stadtbäume und 4,5 Millionen stehen für den Unterhalt der Straßen und Wege in der ganzen Stadt zur Verfügung. Dort könnte das Geld viel sinnvoller eingesetzt werden. Es geht aber nicht nur um den finanziellen Aspekt. Das rücksichtslose Parken in Schutzgebieten zum Beispiel zerstört wertvolle Uferbereiche, aber es gefährdet sogar Menschenleben, wenn Rettungsfahrzeuge nicht durchkommen.“

Dem Fehlverhalten von Einzelnen steht das zupackende Handeln Vieler gegenüber. Es gibt in allen Stadtteilen engagierte Menschen oder Initiativen, die sich aktiv für ihr Wohnumfeld und/oder Belange des Umwelt- und Naturschutzes einsetzen: In den Ortsteilen gibt es Aufräumaktionen, Schulen machen mit beim KIS-Frühjahrsputz, auf dem Luisenplatz ist die Blumenfee aktiv, im Babelsberger Park engagiert sich Jeanette Gruschke mit Gleichgesinnten. Für den World Cleanup Day engagieren sich die ‚Plastikpiraten‘, die Wirtschaftsjunioren und die Gruppe ‚Putzdam“, die bei der Universität Potsdam aktiv ist. „Die Liste der Engagierten möchten wir vorstellen, denn sie unterstreicht den Gemeinsinn, den es in unserer Stadt gibt und den wir stärken wollen“, so Meier. Unter dem Hashtag #fürunserpotsdam werden von jetzt an Aktionen, Personen, Initiativen und Themen vorgestellt, die – bei aller Unterschiedlichkeit – eines gemein haben: den Gemeinsinn zu stärken und damit die Lebensqualität in Potsdam zu erhalten.

Nächster Termin: Am 31. Mai, dem „Weltnichtrauchertag“, werden Bernd Rubelt und Uwe Loeschmann vom Verkehrsbetrieb in Potsdam das gemeinsame Modellprojekt „Rauchfreie Haltestelle“ vorstellen und starten.

 

Potsdam, 27.05.2022

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2022-05-27 12:56:44 Vorherige Übersicht Nächste


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