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Potsdam, 27.06.2012

Förderprogramm STUDIENKOMPASS stark nachgefragt

Das gemeinnützige Förderprogramm STUDIENKOMPASS stößt auch im sechsten Jahr seines Bestehens auf große Nachfrage von Schülerinnen und Schülern. Im aktuellen Auswahlverfahren bewarben sich wieder über 1.250 junge Menschen um einen der Programmplätze. Der STUDIENKOMPASS motiviert Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, als Erste in ihrer Familie ein Hochschulstudium aufzunehmen. Der Grund: Jugendliche ohne Akademikereltern studieren deutlich seltener als ihre Altersgenossen. 

Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), erklärt angesichts des erneut großen Schülerinteresses am STUDIENKOMPASS: „Das starke Interesse der Schülerinnen und Schüler an einer STUDIENKOMPASS-Teilnahme zeigt, wie hoch der Bedarf an einer frühzeitigen Studienorientierung ist. Wir möchten begabte Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien verstärkt zum Studium ermutigen. Die passgenaue Förderung, die der STUDIENKOMPASS bietet, setzt hier erfolgreich an und kann deshalb für entsprechende Maßnahmen ein Vorbild sein.“ 

Teilnehmer des Programms arbeiten in zahlreichen Workshops ihre eigenen Stärken und Interessen heraus und konkretisieren ihre Zukunftsvorstellungen. Zusätzlich organisieren sie eigenständig regelmäßige Veranstaltungen, in denen sie Studien- und Berufsmöglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen. Ehrenamtliche Mentoren unterstützen die Schüler dabei, zum Ende der Schulzeit eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft zu entwickeln. Dass die Förderung erfolgreich ist, zeigen die Ergebnisse einer unabhängigen wissenschaftlichen Evaluation, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird: Über 90 Prozent der STUDIENKOMPASS-Teilnehmer entscheiden sich für ein Studium. 

Ziel der Programminitiatoren ist es, die erfolgserprobten Fördermaßnahmen nun verstärkt für Hochschulen und Schulen nutzbar zu machen. „Wir möchten über den wachsenden Teilnehmerkreis des STUDIENKOMPASS hinaus dazu beitragen, dass mehr Abiturienten in Deutschland eine intensive Studien- und Berufsorientierung erhalten“, erklärt Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die den STUDIENKOMPASS im Jahr 2007 gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung ins Leben gerufen hat. „Eine rechtzeitige und individuelle Studienorientierung ist der beste Garant dafür, dass junge Menschen ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg nach dem Abitur gut gerüstet beschreiten.“ 

 

Über den STUDIENKOMPASS 

Als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützt der STUDIENKOMPASS mit vielen weiteren Partnern Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Der Grund: Besonders Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, finden auffallend selten den Weg an die Hochschule. Ziel des Förderprogramms ist es deshalb, Hemmschwellen für die Aufnahme eines Studiums abzubauen und bei der Studienwahl zu beraten. Im Jahr 2012 nehmen rund 1.500 Schüler und Studierende an bundesweit 23 Standorten am Programm teil, das eine der größten Bildungsinitiativen bundesweit ist. 

STUDIENKOMPASS-Partner sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Stiftung Rapsblüte, die NORDMETALL-Stiftung, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Roche Diagnostics GmbH, die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan. 

Potsdam, 27.06.2012

Veröffentlicht von:
Stiftung der Deutschen Wirtschaft e.V.

Info Potsdam Logo 2012-06-27 11:28:20 Vorherige Übersicht Nächste


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