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Potsdam, 10.07.2023

Energiepreisbremse kommt jetzt bei den Kundinnen und Kunden an


Energie und Wasser Potsdam GmbH startet aufgestauten Rechnungsversand

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) versendet in den nächsten Tagen ihre Jahresrechnungen inklusive der Energiepreisbremse für das Jahr 2022 und 2023. Es handelt sich zum Teil um aufgestaute Rechnungen, die aufgrund der sehr ambitionierten gesetzlichen Vorgaben und deren Umsetzung in die hauseigene Systemlandschaft erst jetzt abgeschlossen werden konnten.

Die Einbindung der gesetzlichen Vorgaben in die Systemlandschaft des Potsdamer Energieversorgers haben die IT-Spezialistinnen und Spezialisten vor große Herausforderungen gestellt. In den Rechnungen, die den Kund*innen in den kommenden Wochen zugehen, finden sie die Darstellung und Berechnung der Dezember-Soforthilfe wie auch die Energiepreisbremse für das Jahr 2023 dargestellt.

„Diese Rechnungen gehen mit einer außergewöhnlichen Komplexität einher“, erklärt Vertriebsleiter Peter Oswald, „Das liegt einerseits an den Preisanpassungen, die in 2022 stattfinden mussten. Es liegt aber auch an den Berechnungsgrundlagen für die Energiepreisbremse. Hier greifen prognostizierte Werte, die uns vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellt wurden, die jedoch für unsere Kundinnen und Kunden nicht einfach nachzuvollziehen sind.“

Die Rechnungen enthalten wie üblich auch einen neuen Abschlagsplan. Hierin wird die prognostizierte Energiepreisbremse dargestellt und eingerechnet. Die neuen Abschlagspläne können im Vergleich zum alten Plan deutlich nach oben oder unten abweichen. Peter Oswald erklärt: „Das liegt erstens an den Preisanpassungen, die Preise sind in 2022 gestiegen. Der zweite Grund ist das veränderte Verbrauchsverhalten der Kundinnen und Kunden, jeder hat nach seinen individuellen Möglichkeiten Energie eingespart. Der dritte Grund ist, dass wir durch den verspäteten Rechnungsversand bei einzelnen Kund*innen keine Abschläge eingezogen haben. Diese Monate müssen aufgeholt werden. Und der vierte Grund ist natürlich die Berücksichtigung der Energiepreisbremse selbst.“

Peter Oswald gibt zudem noch den Hinweis, die Energiepreisbremse werde jetzt auf der Basis von Verbrauchsprognosen in den Abschlagsplänen berücksichtigt. Alle Kundinnen und Kunden erhielten zudem im ersten Quartal 2024 noch einmal eine finale Abrechnung für die Energiepreisbremse. Darin würden die heute noch prognostizierten Werte aufgelöst und dann die realen Daten zur Abrechnung herangezogen.

Peter Oswald empfiehlt: „Wenn Sie sich aufgrund der hohen Komplexität der Rechnung unsicher sind, ob Ihr Abschlagsplan korrekt ist, wenden Sie sich bitte umgehend an unseren Kundenservice (Tel.: 0331 661 3000; E-Mail: kundenservice@ewp-potsdam.de), nutzen Sie unseren Abschlagsrechner auf der Webseite (www.ewp-potsdam.de) oder unser Kundenzentrum in der Potsdamer Innenstadt (Friedrich-Ebert-Straße 107, Potsdam). Unsere Mitarbeiter*innen unterstützen Sie bei der Überprüfung der Rechnungshöhe und der Abschlagshöhe.“

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die neuen Abschlagszahlungen zu leisten, können Sie sich ebenfalls vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter*innen im Kundenservice wenden. Wir geben Ihnen Hilfestellung bei der Ermittlung der richtigen Lösung und möglicher Ansprechpartner*innen bei der Stadt.

Potsdam, 10.07.2023

Veröffentlicht von:
Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP)

Info Potsdam Logo 2023-07-10 11:31:48 Vorherige Übersicht Nächste


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