Navigation überspringen
Potsdam, 18.01.2017

Debatte im Landtag: Regional bleibt erste Wahl – Förderprogramm soll Vermarktung unterstützen

Passend zum Start der diesjährigen Internationalen Grünen Woche hat der Landtag heute seine aktuelle Stunde unter das Motto „Regionalität - Chancen regional erzeugter Lebensmittel für die Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Brandenburg nutzen“ gestellt. Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger nutzte seinen Redebeitrag, um auf die Bedeutung der weltgrößten Verbrauchermesse für das Land Brandenburg hinzuweisen und für den Besuch der Länderpräsentation in der Messehalle 21A zu werben.

Vogelsänger: „Brandenburg ist ein agrarisch geprägtes Land, der Anteil der Bruttowertschöpfung der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft an der gesamten brandenburgischen Wirtschaft ist doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt.  Dennoch ist noch viel Luft nach oben. Ab 1. Januar haben wir deshalb die neue GAK-Richtlinie zur Marktstrukturverbesserung zur Stärkung der Wertschöpfungsketten in Kraft gesetzt.“ Damit können in kleinen und mittleren Unternehmen Projekte zur Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte unterstützt werden, einschließlich Sortierungs-, Lager- oder Verpackungseinrichtungen.

Im Land Brandenburg sind in den vergangenen Jahrzehnten viele erfolgreiche Initiativen gestartet worden. Mit seiner Lage als agrarisches Umland von Berlin  kann Brandenburg mit seinen Spezialitäten wie Beelitzer Spargel, Spreewälder Gurke und Äpfel aus dem Havelland besonders punkten. Die „Grüne Woche“ wird wieder zeigen, dass es viel mehr gibt. „Dabei ist egal, ob konventionell oder ökologisch produziert wurde“, so der Minister: Wichtig ist: regional.“ Denn 76 Prozent der Bundesbürger gaben 2016 an, dass sie Produkte aus der Region bevorzugen. Eier, Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukte sind die beliebtesten Erzeugnisse. „Dennoch dürfen wir uns nicht auf unseren Heimvorteil ausruhen. Gefragt sind neue Ideen, denn die Mitwettbewerber schlafen nicht“, sagte der Minister weiter. Für die Zukunft des ländlichen Raumes ist und bleibt die Wertschöpfung in der Landwirtschaft mit Tierhaltung, die Forstwirtschaft und Fischerei die Grundlage.  Dazu kommt die Daseinsvorsorge, auch unterstützt durch die ELER-Förderung. Hier sind über 350 Millionen bewilligt.  

Für Projekte der Europäischen Innovationspartnerschaft stehen über 24 Millionen Euro bereit. Auch hier ist Brandenburg Spitze - wie beim Ökolandbau.  

Mit 177 Millionen Euro ist der Ökolandbau nach LEADER der größte Einzelausgabeblock in der ELER-Förderung. Die Fördersätze wurden nochmals erhöht. 

Vogelsänger: „Morgen wird die Grüne Woche eröffnet. Brandenburg ist außerordentlich gut vertreten,  auch außerhalb der Brandenburg-Halle. Das ist beste Werbung für unser Land." 

Potsdam, 18.01.2017

Veröffentlicht von:
MLUL

Info Potsdam Logo 2017-01-18 14:26:51 Vorherige Übersicht Nächste


1833

Das könnte Sie auch interessieren:

Anglerprüfungen am 27. August und 22. Oktober:

Anglerprüfungen am 27. August und 22. Oktober:

Anmeldungen möglich 27.07.26 - Die Untere Fischereibehörde der Landeshauptstadt Potsdam bietet am 27. August und 22. Oktober dieses Jahres jeweils um 16.30 Uhr eine Anglerprüfung an. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 27. bis zum 2. August 27.07.26 - Potsdamer Chaussee Höhe Krampnitz Für die Anbindung des Stadtteils Krampnitz an das Straßennetz wird ein neuer Knotenpunkt auf der Potsdamer Chaussee (B2) zwischen Hannoversche Straße und Rotkehlchenweg ...
Verkehrsprognose für die Woche

Verkehrsprognose für die Woche

vom 20. bis zum 26. Juli 17.07.26 - Potsdamer Chaussee Höhe Krampnitz Für die Anbindung des Stadtteils Krampnitz an das Straßennetz wird ein neuer Knotenpunkt auf der Potsdamer Chaussee (B2) zwischen Hannoversche Straße und Rotkehlchenweg ...
Landeshauptstadt Potsdam untersagt Wasserentnahme

Landeshauptstadt Potsdam untersagt Wasserentnahme

Aus Seen, Flüssen und Gräben 17.07.26 - Die Landeshauptstadt Potsdam hat als Untere Wasserbehörde die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit Pumpvorrichtungen zu Bewässerungszwecken per Allgemeinverfügung untersagt. Die Verfügung ...
EWP empfiehlt sorgsamen Umgang mit Trinkwasser in Hitzeperioden

EWP empfiehlt sorgsamen Umgang mit Trinkwasser in Hitzeperioden

Trinkwasser-Tacho zeigt den Potsdamer Wasserverbrauch online 16.07.26 - Wenn die Temperaturen steigen, steigt meist auch der Trinkwasserverbrauch. Mit einem bewussten Umgang mit Trinkwasser können alle Potsdamerinnen und Potsdamer dazu beitragen, die Versorgung zu entlasten und unsere wertvolle ...

 
Facebook twitter