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Potsdam, 12.08.2019

Besser mobil. Besser leben.: Fußgänger-Konzept für Potsdam


Beteiligung bei Stadtspaziergängen und Workshop am 24. August 2019 möglich

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, hat heute gemeinsam mit dem Bereichsleiter Verkehrsentwicklung, Norman Niehoff, und Tobias Schönfelder vom Planungsbüro SVU Dresden über das geplante Fußverkehrskonzept und die Beteiligungsmöglichkeiten für die Potsdamerinnen und Potsdamer informiert. Mit einem gesamtstädtischen Konzept soll die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger in Potsdam verbessert und die Verkehrssicherheit in der Landeshauptstadt Potsdam insgesamt erhöht werden.

„Wir müssen die Stadt mit ihren öffentlichen Räumen wieder mit anderen Augen sehen: die Fußgängerstadt ist per Definition auch eine Fahrradstadt, eine autoarme, lebendige Stadt – eine hindernisfreie Stadt für alle. Die Verbesserung der Fußwege, attraktive Wegebeziehungen in der gesamten Stadt und eine barrierefreie Erreichbarkeit von wichtigen Orten und Einrichtungen haben für mich daher eine sehr hohe Priorität“, sagt der Baubeigeordnete Bernd Rubelt.  

Zufußgehen ist die natürlichste und umweltverträglichste Form der Mobilität und jeder Weg – ob mit dem Rad, dem Auto oder einem öffentlichen Verkehrsmittel – beginnt und endet mit einem Fußweg. „Deshalb betreffen die Bedingungen für den Fußverkehr alle Bevölkerungsgruppen einer Stadt. Ganz besonders aber jene, die in ihrem Alltag einen geringeren Bewegungsradius haben und einen Großteil ihrer Wege zu Fuß zurücklegen, wie ältere Menschen und Kinder. Aber auch für mobilitätseingeschränkte Personen sind gute Voraussetzungen wichtig, damit sie die Wege im Alltag möglichst barrierearm zurücklegen können. Ein Konzept brauchen wir, damit wir in einen fachlichen Dialog eintreten und langfristig Ressourcen bündeln und Prioritäten setzen können“, so Rubelt.

Bei der Erstellung des Fußverkehrskonzeptes wird das gesamte Stadtgebiet berücksichtigt. Es gibt eine Bestandsanalyse, Ziele und Handlungsfelder werden definiert, die fußgängerrelevanten Verkehrsbeziehungen werden erfasst und ein Liniennetz erarbeitet. Wie bereits beim Radverkehrskonzept werden die wichtigsten Gehwege im Stadtgebiet in Haupt- und Nebenrouten eingeteilt. Entlang der Routen wird ein Fußverkehrsnetz von insgesamt 300 Kilometern Streckenlänge detailliert betrachtet werden.

Das Fußverkehrskonzept soll mit aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet werden. Um die Erfahrungen und Anregungen der Potsdamerinnen und Potsdamer gleich zu Beginn der Konzepterstellung mit aufnehmen zu können, gibt es einen Fußverkehrsworkshop am Samstag, 24. August, um 16 Uhr im Potsdam Museum. Davor besteht die Möglichkeit, um 14 Uhr an einem der drei Stadtspaziergänge teilzunehmen, um einen gemeinsamen Eindruck von der Fußverkehrsinfrastruktur in Potsdam zu bekommen. Es gibt Spaziergänge in der Innenstadt, in Babelsberg und im Stadtteil Schlaatz.

Für den Workshop und die Spaziergänge wird um Anmeldung über die folgende Internetseite www.potsdam-fussverkehrskonzept.de gebeten. Die Spaziergänge beginnen jeweils um 14 Uhr – am Schlaatz an der Haltestelle Magnus-Zeller-Platz, in Babelsberg am Rathaus/Kulturhaus und in der Innenstadt an der Bedarfshaltestelle Platz der Einheit Nord.

Potsdam, 12.08.2019

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2019-08-12 14:21:38 Vorherige Übersicht Nächste


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