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Potsdam, 01.04.2019

39. Online-Versteigerung in Potsdam


Start am Donnerstag, 4. April, 18 Uhr / 150 Fundsachen werden versteigert Sylvia Rissmann und ihre Kollegin bereiten die Sachen für die Online-Ver

Die 39. Online-Versteigerung außergewöhnlicher und gewöhnlicher Fundstücke in der Landeshauptstadt Potsdam startet am Donnerstag, 4. April. Bei der Auktion ab 18 Uhr sollen 150 Fundsachen unter den Hammer kommen. Zehn Tage lang steht das Auktionsportal offen, unter anderem werden für zwölf Fahrräder, verschiedene Tennisschläger und einen Elektrobootsmotor sowie zahlreiche Mobiltelefone, Taschen, Rucksäcke, Kleidungsstücke, eine Doppelschleifmaschine und Uhren neue Besitzer gesucht. Alle angebotenen Artikel können unter www.potsdam.de/fundsachen betrachtet werden.

Gut 3000 Gegenstände werden jedes Jahr im Fundbüro der Landeshauptstadt abgegeben. Täglich kommen neue Sachen in die Schränke und Kammern des Fundbüros, beispielsweise verlorene und vergessene Regenschirme, Bücher, Brillen und Taschen gefüllt mit Kleidung. Aber auch Fahrräder, Digitalkameras, Autoschlüssel und Heimwerkertechnik gehören zu den Dingen, die Sylvia Rissmann als Mitarbeiterin im Fundbüro in den letzten Monaten entgegengenommen hat. Damit die Sachen in den Kammern und Kellerräumen des Fundbüros nicht überquellen, werden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist versteigert.

Häufig melden sich die Eigentümer der Sachen nicht. Daher versuchen die Mitarbeiterinnen im Fundbüro möglichen Hinweisen an den Fundsachen nachzugehen, um den Eigentümer informieren zu können. Beispielsweise bei Telefonen oder Rucksäcken kann es vorkommen, dass es Anhaltspunkte auf den Eigentümer gibt. Auch bei abgegebenen Fahrrädern. Dabei werden Rahmennummern und falls vorhanden Codierung der Räder mit den Daten der Polizei verglichen. Ist ein Fahrrad als gestohlen gemeldet oder wird anhand einer Codierung erkannt, kann es dem Eigentümer wieder übergeben werden. Pro Jahr werden circa 150 Fahrräder im Fundbüro abgegeben, zwölf davon werden wie zahlreiche andere Fundstücke bei der anstehenden Auktion unter den Hammer kommen. Angeboten werden allerdings nur Sachen, deren Eigentümer nicht ermittelt werden konnte und die die gesetzliche Frist von sechs Monaten aufbewahrt wurden.

Die Online-Versteigerung unter www.potsdam.de/fundsachen beginnt mit einem angegebenen Höchstpreis. Dieser Wert verringert sich in einem zeitlich festen Abstand bis zum jeweiligen Mindestgebot. Interessenten können also gleich zu Beginn zum Höchstpreis zuschlagen oder warten, bis der Preis fällt. Die Auktion selbst dauert zehn Tage „rund um die Uhr“. Sylvia Rissmann erklärt die Regeln der Versteigerung: Die Gegenstände wurden nicht auf Funktionalität oder Beschädigungen geprüft. Eine Garantie und Gewährleistung wird nicht gegeben, ein Umtausch ist ausgeschlossen. Nach erfolgtem Zuschlag kann der ersteigerte Gegenstand umgehend gegen Bar- bzw. EC-Zahlung im Fundbüro des Bürgerservicecenters abgeholt werden. Ein Versand ist nicht möglich.

Das Fundbüro der Landeshauptstadt
Montag: 10 - 18 Uhr; Dienstag bis Donnerstag: 8 - 18 Uhr; Freitag: 8 - 14 Uhr
Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, im Bürgerservice, Tel: (0331) 289 1587.

 

Potsdam, 01.04.2019

Veröffentlicht von:
Landeshauptstadt Potsdam

Info Potsdam Logo 2019-04-01 16:29:49 Vorherige Übersicht Nächste


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