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Potsdam, 05.11.2013

140 brandenburgische Jugendliche ausgezeichnet

Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Burkhard Jungkamp, der gleichzeitig Vorsitzender der Kommission „Sport“ der Kultusministerkonferenz ist, und Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), haben heute auf der diesjährigen Schulsportehrung von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ in Potsdam die 140 besten Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Lehrkräfte und ehrenamtlichen Helfer aus den Schulen geehrt.

„Brandenburgs Nachwuchssportlerinnen und -sportler haben sich erneut eindrucksvoll präsentiert. Das gilt insbesondere für unsere brandenburgischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ’Jugend trainiert für Olympia’ und ‘Jugend trainiert für Paralympics‘“, betont Staatssekretär Jungkamp. „Die acht Bundessiegerinnen und -sieger aus Brandenburg stellen erneut die hohe Bedeutung und das beispielhafte Niveau unseres Schulsports und der guten Zusammenarbeit mit den Sportvereinen unter Beweis.“ Das liege auch an den rund 2.650 Schulsportarbeitsgemeinschaften, die es an brandenburgischen Schulen gibt, so Jungkamp. „Zudem werden Kinder und Jugendliche in mehr als 600 Kooperationsprojekten von Schulen und Sportvereinen gemeinsam sportlich betreut.“

Für die Investitionsbank, die den Wettbewerb seit 15 Jahren als Hauptsponsor unterstützt, erklärt ILB-Vorstandsmitglied Gabriela Pantring: „Durch die Teilnahme an den Wettkämpfen und durch die Erfolge sind unsere sportlichen Nachwuchstalente ein Aushängeschild für das Land Brandenburg. Dabei geht es um mehr als Medaillen. Ihre Erfolge zeugen von Teamgeist, Fairness und Einsatzbereitschaft – Werte, in die wir als Förderinstitut des Landes Brandenburg investieren.“

Insgesamt nahmen im vergangenen Schuljahr mehr als 45.000 brandenburgische Jugendliche an den Bundeswettbewerben der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ teil. Das sind rund 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Brandenburg ist damit seit mehr als zehn Jahren im bundesweiten Vergleich führend. Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ kamen acht Einzelsieger aus dem Land Brandenburg, drei Schulteams erreichten 2. Plätze und drei Teams 3. Plätze.

Bundessieger wurden Sportlerinnen und Sportler bei „Jugend trainiert für Olympia“

 

  • im Judo (Wettkampfklasse III m) der Sportschule Frankfurt (Oder),
  • im Fußball (Wettkampfklasse II & III w) der Sportschule Potsdam,
  • im Rudern (Wettkampfklasse II & III w – Vierer) der Sportschule Potsdam,
  • im Schwimmen (Wettkampfklasse III m) der Sportschule Potsdam sowie

bei „Jugend trainiert für Paralympics“

  • in der Leichtathletik der Oberlin­schule Potsdam und
  • im Schwimmen der Sportschule Potsdam.

„Jugend trainiert für Olympia“ ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 19 Jahren. Der Wettstreit beginnt in allen 16 Bundesländern mit Stadt- und Kreisausscheiden und führt über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalwettkämpfen. Im Frühjahrsfinale werden die besten Mannschaften der Sportarten Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton gesucht. Im Herbstfinale werden die Wettkämpfe in den Sportarten Leichtathletik, Fußball, Judo, Rudern, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Hockey und Golf ausgetragen, im Winterfinale Ski. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist langjähriger Hauptsponsor für „Jugend trainiert für Olympia“ im Land Brandenburg.

„Jugend trainiert für Paralympics“ wird in den Sportarten Leichtathletik, Fußball, Rollstuhlbasketball, Schwimmen, Skilauf und Tischtennis mit verschiedenen Förderschwerpunkten ausgetragen. Goalball war in diesem Jahr erstmals als Demonstrationssportart ausgetragen worden. Die Entwicklung und Organisation von inklusiven schulsportlichen Angeboten und Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung führen zu mehr Teilhabe. „Jugend trainiert für Paralympics“ wird seit 2010 gemeinsam von der Deutschen Schulsportstiftung und der Deutschen Behindertensportjugend organisiert und durchgeführt. In allen 16 Bundesländern ist „Jugend trainiert für Paralympics“ auf Vorschlag der Kommission „Sport“ der Kultusministerkonferenz schrittweise eingeführt worden.

Potsdam, 05.11.2013

Veröffentlicht von:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

Info Potsdam Logo 2013-11-05 11:55:16 Vorherige Übersicht Nächste


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