Sein Geburtsort Neuruppin setzte ihrem berühmten Sohn sogar ein Denkmal, denn hier wurde Schinkel am 13. März 1781 geboren.
Schinkel ging durch die harte Schule der
Baumeister David und Friedrich Gilly. Seit 1803 lebte Schinkel in Italien und kehrte 1805 aus Paris nach Berlin zurück. Neben seinem architektonischen Schaffen entwarf er Bühnenbilder und malte romantische Landschaften. Sein unverwechselbarer Stil ging auf die Antike zurück, Schinkel entwarf auf dem Höhepunkt des deutschen Klassizismus Gebäude mit harmonischer Klarheit und Zweckerfüllung. Sein analytisches Organisationstalent prädestinierte ihn zum Oberlandesbaudirektor für Preußen. In dieser Funktion entwarf er verbindliche Richtlinien für das preußische Bauwesen. Schinkel gilt auch als Vater der staatlichen Denkmalspflege in Preußen.
Zu seinen Hauptwerken gehören in Berlin die Neue Wache (1817), das Schauspielhaus (1818 - 1824), das Alte Museum (1822 - 1830) und in Potsdam die
Nikolaikirche (1830 - 1837) und Schloss
Charlottenhof. Karl Friedrich Schinkel war mit seinen Begabungen, seinem Fleiß und seinen Fähigkeiten wohl der universellste Künstler seiner Zeit. Der bedeutende
Baumeister des Klassizismus starb am 09. Oktober 1841 in Berlin.