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Potsdam, 05.12.2017

Szenario-Workshop: Strategieentwicklung für die Kunst- und Kreativwirtschaft in der Potsdamer Mitte

Oberbürgermeister Jann Jakobs hat mit den Nutzerinnen und Nutzern des „Kreativhaus Rechenzentrum“, dem Träger SPI und der Stiftung Garnisonkirche die Durchführung eines Szenario-Workshops verabredet, um eine Strategie zur langfristigen Lösung des Raumproblems der Kunst- und Kreativwirtschaft in der Potsdamer Mitte zu erarbeiten. Ziel ist die Entwicklung eines realistischen und umsetzbaren Zukunftsszenarios.

In dem Workshop sollen alle Beteiligten, die derzeit am Standort Plantage betroffen sind, an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Sie sollen ein gemeinsames Verständnis über die Rahmenbedingungen gewinnen, sollen klären, ob und wie der Raumbedarf der Kreativwirtschaft in der Potsdamer Mitte realisiert werden kann und wenn möglich ein gemeinsames Zielbild entwerfen, auf dem konkrete Umsetzungsschritte folgen können.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Es liegt im Interesse der Landeshauptstadt, in der Potsdamer Mitte einen Standort zu finden, an dem sich die Kunst- und Kreativszene dauerhaft etablieren kann. Das passt in die neue Potsdamer Mitte als Zentrum für Kultur und Gewerbe.“

Bert Nicke, Geschäftsführer der Sanierungsträger Potsdam GmbH: „Die Kunst und Kreativwirtschaft nutzt nunmehr seit zweieinhalb Jahren das Rechenzentrum, in dem über 250 Kultur- und Kreativschaffende zusammenarbeiten und sich austauschen. Mit ihrer Arbeit und ihren Veranstaltungen kann die Kunst- und Kreativwirtschaft einen wichtigen Beitrag für die Lebendigkeit der Potsdamer Mitte und die weitere Entwicklung der Innenstadtquartiere leisten. Ich freue mich, dass wir für die anspruchsvolle Aufgabe der Durchführung dieses Workshops  die UNITY AG als erfahrenen und neutralen Moderator gewinnen konnten, die uns bereits in der Schiffbauergasse bei der Erarbeitung eines Leitbilds erfolgreich unterstützte.“

Der Szenario-Workshop wird sich nicht mit konkreten Architekturentwürfen beschäftigen, sondern soll ein mögliches städtebauliches Konzept inhaltlich vorbereiten. Nach dem Vorbild des Szenario-Workshops für die Schiffbauergasse soll an drei Tagen im Januar und Februar 2018 ein abgestimmtes Zielbild für die Kunst- und Kreativwirtschaft in Potsdams Mitte entstehen. Am Workshop sollen Vertreter der Nutzerinnen und Nutzer, der Stiftung Garnsionkirche, des Trägers SPI, der Stadtverwaltung und des Sanierungsträgers sowie der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung teilnehmen.

Im ersten Workshop wird die gemeinsame Basis durch die Erarbeitung der Einflussfaktoren und die Identifikation der Schlüsselfaktoren geschaffen. Im zweiten Workshop werden für alle Schlüsselfaktoren alternative Entwicklungen und mögliche Zukünfte entworfen. Die Projektion alternativer Ausprägungen der Schlüsselfaktoren macht deutlich, welche möglichen Entwicklungen uns erwarten. Im dritten Workshop werden die alternativen Ausprägungen zu konsistenten Zukunftsszenarien verbunden und ein Referenzszenario ausgewählt, das von allen Akteuren mitgetragen wird. Anschließend wird diskutiert, welche Schritte zur Umsetzung des Referenzszenarios nötig wären.

Das Konzept für den Szenario-Workshop wird im Hauptausschuss am 13. Dezember 2017 mit den Fraktionen diskutiert, um im Januar starten zu können. Ein zügiger Verlauf des Workshops soll sicherstellen, dass im Anschluss mit der Umsetzung eines Standortes gemäß des Workshop-Ergebnisses begonnen werden kann. Dazu wird die Stadtverordnetenversammlung erneut mit möglichen Beschlussvorschlägen befasst.      

Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 8. November zusammen mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel für den Parallelbetrieb von Rechenzentrum und Garnisonkirchenturm beschlossen, dass bis 2023 auf einem innerstädtischen Standort an der Plantage ein Zentrum für die Kreativwirtschaft bezugsfertig errichtet werden soll.

Potsdam, 05.12.2017

Veröffentlicht von:
Stadtverwaltung Potsdam

Info Potsdam Logo 2017-12-05 11:40:52 Vorherige Übersicht Nächste


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