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Belvedere auf dem Klausberg

Belvedere auf dem KlausbergDer von einer Kuppel gekrönte Rundbau war von 1770 bis 1772 von Georg Christian Unger nach Vorbild des Macellum Magnum in Rom auf Anweisung Friedrichs des Großen (1712-1786) auf einer Anhöhe, dem Klausberg, errichtet worden. Es war das letzte Bauwerk des Preußen-Königs in Sanssouci. Hier kommt die Vorliebe von Friedrich II. für aufwendige Säulengestaltung besonders zum Ausdruck. Von dem erhöhten Standpunkt aus können Besucher auf dem oberen Säulengang die Blicke über die Havellandschaft, zur Orangerie und zum Neuen Palais genießen sowie den Rundsaal besichtigen.

In den letzten Kriegstagen 1945 brannte es völlig aus und blieb für Besucher gesperrt. Die Messerschmitt-Stiftung München hatte Anfang 1990 die Wiederherstellung übernommen.

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