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Potsdam, 12.08.2016

31. Online-Versteigerung von Fundsachen ab Donnerstag, 8. September

Die 31. Online-Versteigerung außergewöhnlicher und gewöhnlicher Fundstücke in der Landeshauptstadt Potsdam startet am Donnerstag, dem 8. September. Bei der Auktion ab 18 Uhr sollen mehr als 80 Fundsachen unter den Hammer kommen. Zehn Tage lang steht das Auktionsportal offen, unter anderem werden für 20 Fahrräder sowie zahlreiche Mobiltelefone, Digitalkameras und ein Notebook neue Besitzer gesucht. Alle angebotenen Artikel können in der Vorschau unter www.potsdam.de/fundsachen betrachtet werden.

Gut 3000 Gegenstände werden jedes Jahr im Fundbüro der Landeshauptstadt abgegeben. Täglich kommen neue Sachen in die Schränke und Kammern des Fundbüros, beispielsweise verlorene und vergessene Smartphones, Regenschirme, Bücher, Brillen und Taschen gefüllt mit Kleidung. Aber auch Fahrräder, Digitalkameras, Autoschlüssel und eine Drohne gehören zu den Dingen, die Sylvia Rissmann als Mitarbeiterin im Fundbüro in den letzten Monaten entgegengenommen hat. Damit die Sachen in den Kammern und Kellerräumen des Fundbüros nicht überquellen, werden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist versteigert.

Häufig melden sich die Eigentümer der Sachen nicht. Daher versuchen die Mitarbeiterinnen im Fundbüro möglichen Hinweisen an den Fundsachen nachzugehen, um den Eigentümer informieren zu können. Beispielsweise bei Telefonen oder Rucksäcken kann es vorkommen, dass es Anhaltspunkte auf den Eigentümer gibt. Auch bei abgegebenen Fahrrädern. Dabei werden Rahmennummern und falls vorhanden Codierung der Räder mit den Daten der Polizei verglichen. Ist ein Fahrrad als gestohlen gemeldet oder wird anhand einer Codierung erkannt, kann es dem Eigentümer wieder übergeben werden. Pro Jahr werden circa 150 Fahrräder im Fundbüro abgegeben, 20 davon werden wie zahlreiche andere Fundstücke bei der anstehenden Auktion unter den Hammer kommen. Angeboten werden allerdings nur Sachen, deren Eigentümer nicht ermittelt werden konnte und die die gesetzliche Frist von sechs Monaten aufbewahrt wurden.

Drei Mal im Jahr führt die Landeshauptstadt im Internet Versteigerungen von Fundsachen durch, die 31. startet nun am Donnerstag, dem 8. September, um 18 Uhr. Pro Versteigerung hat die Landeshauptstadt damit Einnahmen zwischen 2000 und 3000 Euro erzielt. Das teuerste bislang verkaufte Fundstück war ein Trekking-Bike mit Carbon-Rahmen für 889 Euro. Nun werden neben zahlreichen Kleidungsstücken und Rucksäcken, Smartphones und Regenschirmen auch Brillen, Bücher, eine Drohne und ein Fahrradkindersitz versteigert.

Die Online-Versteigerung unter www.potsdam.de/fundsachen beginnt mit einem angegebenen Höchstpreis. Dieser Wert verringert sich in einem zeitlich festen Abstand bis zum jeweiligen Mindestgebot. Interessenten können also gleich zu Beginn zum Höchstpreis zuschlagen oder warten, bis der Preis fällt. Die Auktion selbst dauert zehn Tage „rund um die Uhr“. Sylvia Rissmann erklärt die Regeln der Versteigerung: Die Gegenstände wurden nicht auf Funktionalität oder Beschädigungen geprüft. Eine Garantie und Gewährleistung wird nicht gegeben, ein Umtausch ist ausgeschlossen. Nach erfolgtem Zuschlag kann der ersteigerte Gegenstand umgehend gegen Bar- bzw. EC-Zahlung im Fundbüro des Bürgerservicecenters abgeholt werden. Ein Versand ist nicht möglich.

Das Fundbüro der Landeshauptstadt

Montag: 10 - 18 Uhr; Dienstag bis Donnerstag: 8 - 18 Uhr; Freitag: 8 - 14 Uhr

Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, im Bürgerservice, Tel: (0331) 289 1587

Potsdam, 12.08.2016

Veröffentlicht von:
Stadtverwaltung Potsdam

Info Potsdam Logo 2016-08-12 14:22:58 Vorherige Übersicht Nächste


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