In der Stadt Mannheim erblickte der
Baumeister Carl von Gontard im Jahre 1731 das Licht der Welt. Auf Empfehlung Wilhelmines von Bayreuth, der Lieblingsschwester Friedrich des Großen, kam von Gontard nach Potsdam, wo er 1764 erster
Baumeister am preußischen Hof wurde.
Von Gontard verband Formen des auslaufenden Barocks mit frühklassizistischen Zügen. Zu seinen Hauptwerken zählt die Beteiligung am Bau des Neuen Palais, der Communs, des Freundschafts-, Drachen- und
Antikentempels im Park
Sanssouci und die Außengestaltung des
Marmorpalais.
Auch etliche Bauwerke in Berlin tragen seine Handschrift. Nach dem Tode Friedrich des Großen baute von Gontard ausschließlich im Stil des Klassizismus. Im Jahre 1791 verstarb Carl von Gontard in Breslau.