STOPPOK "SOLO"
Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark
Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark29.11.2011 ab 20:00 Uhr
Immer wenn das Geklingel wieder anschwillt, wenn sich Lichterketten und Leuchtsterne gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, wenn wieder der große Konsumrausch angesagt ist, dann packt Stoppok Gitarren und Schlagwerk und zieht los. Dass er zur Vorweihnachtszeit in den Clubs und Theatern der Republik sein Gegenprogramm zum pervertierten „Fest des Friedens“ spielt, ist inzwischen eine liebe Tradition. Schon immer schwamm Stoppok – mit Vornamen Stefan in Hamburg geboren, in Essen aufgewachsen und so entscheidend vom Ruhrgebiet geprägt– gegen den Strom. Es ist nicht übertrieben, Stoppok einen deutschsprachigen Pionier zu nennen: Kraftvolle und intelligente Protestsongs („Learning by Burning”), Balladen und Liebeslieder, die ohne einen Anflug von Betroffenheitslyrik direkt ins Herz treffen, witzige Reflektionen der Malessen des Alltags ( „Scheiße am Schuh” oder „Kalter Kaffee”) und nicht zuletzt ebenso authentische wie humorvolle Beschreibungen von Ruhrpott-Figuren und Schlawinern aller Schichten (von „Lotto gewonn” bis „Willie und Gerd”) – Stoppok ist ein begnadeter Geschichtenerzähler mit Herz für die Underdogs und Zukurzgekommenen. Die vielleicht wichtigste Lektion, die er vor vielen Jahren als Straßenmusiker auf Tour durch ganz Europa gelernt hat: Ehrlich zu bleiben, sich einzulassen auf die Situation, auf den Moment und auf die künstlerische Freiheit. Deshalb kann man sich immer sicher sein, bei einem Stoppok-Konzert auch den echten und ganzen Stoppok zu bekommen.
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