Romeo und Julia
T-Werk
T-Werk T-Werk24.05.2008 ab 21:00 Uhr
Theater Marameo
Das T-Werk für
In einer Welt, die durch das Motto Auge um Auge, Zahn um Zahn bestimmt wird, begegnen sich Romeo und Julia, und zwischen ihnen entbrennt eine Liebe, die durch Shakespeares einzigartiges Genie zum Inbegriff der reinen Liebe verdichtet wird. Und so verwundert es nicht, dass alles dieser Liebe feindlich ist: der Staat, die Gleichgültigkeit der Natur, die Launen der Zeit, sogar der gute Wille der Freunde und Vertrauten.
Das Großartige und auch zutiefst Beängstigende an diesem Stück Weltliteratur ist, dass der Zuschauer allen Werten, die hier angesprochen werden und auf die er im alltäglichen Leben baut wie Familie, Freundschaft, Intellekt, Rationalismus, zu misstrauen beginnt. Einzig die Liebe zwischen den beiden Protagonisten wird gelten gelassen. An ihr muss sich alles messen und man stellt sich die Frage: wie müsste wohl die Welt beschaffen sein, um diese Liebesgeschichte nicht tragisch enden zu lassen…
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Das theater marameo ist ein künstlerisches und organisatorisches Team, das sich bei der langjährigen Arbeit an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern - u.a. Deutsches Theater Berlin - und in Freien Theatern - u.a. Poetenpack - kennen und schätzen gelernt hat und nun gemeinsam neue Wege geht. Die Bedeutung des Begriffs marameo („eine lange Nase machen“ oder auch „der Blick von unten“) ist in der Arbeit des Theaters ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Stücken und Autoren. Motivation ist es, Theater mit einfachen Mitteln zu machen, wobei der Schauspieler und das Spiel an sich immer im Vordergrund stehen.
theater marameo hat in seinen letzten beiden Sommertheaterproduktionen „Cyrano de Bergerac“ und „Gefährliche Liebschaften“ konsequent den Weg des Schauspielertheaters in seiner reinsten Form eingeschlagen und wird dies nun mit „Romeo und Julia“ fortsetzen.
Mitwirkende: Lissy Pernthaler, Esther Buser, Susanne Menner, Grian Duesberg, Elmar Börger, Miko von Matthey, Frank Nebelung, Botho Karger
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Musik: Esther Buser/ Botho Karger
Regie: Andreas Lüder
Bühnenbild: Martin Elz
Kostüme: Mari Krautschick
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Dauer: 20 min. (Vorschau)