PREMIERE Ischtar und Gilga
T-Werk
T-Werk T-Werk15.11.2008 ab 20:00 Uhr
Celeste Sirene
Das T-Werk für
Unsterblichkeit ist eine uralte Sehnsucht, die heute, wenn man gewissen Verheißungen glaubt, bald erfüllt werden könnte. Der erste Mensch, von dessen Gier nach ewigem Leben uns berichtet wird, ist Gilgamesch, der mythische König der Sumerer. Die Kammeroper „Ischtar und Gilga“ stellt die historische Gestalt Gilgamesch, der die Liebe der Göttin Ischtar verschmäht und dafür von ihr bestraft wird in einen zeitgenössischen Kontext. In der Konfrontation mit einem Arzt, einer Art Wiedergeburt Cagliostros werden die Probleme des ewigen Lebens deutlich: Übervölkerung, Zusammenbruch der sozialen Systeme, Überdruss... Und so mündet die Diskussion in der altbekannten Idee: Wie lässt sich in einem erfüllten Augenblick die Ewigkeit erleben?
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Die Oper „Ischtar und Gilga“ wurde ausschließlich für historische Instrumente komponiert. Sie überträgt damit den inhaltlichen Bezug von Vergangenheit und Gegenwart auf eine neuartige Fünftelton-Technik für historische Instrumente, wie sie Krickeberg erstmals beim MaerzMusik-Festival Berlin vorgestellt hat.
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Regie: Friederike Rinne-Wolf;
Gesang und Schauspiel: Juliane Maria Sprengel, Niels Badenhop, Dominik Stein; Instrumente: Susann Seegers (Blockflöte), Michael, Dallmann (Trompete), Christiane Gerhardt (Gambe), Anne Krickeberg (Gambe), Tilman Muthesius (Gambe)
Daniel Kurz (Laute)