Offenes Studio: Norberto Llopis Segarra (es)
Fabrik Potsdam
Fabrik Potsdam Fabrik PotsdamDie Veranstaltung ist bereits zu Ende.
RESIDENZ 4. - 31. Januar 2010
mit: Mari Matre Larsen, Lea Martini, Jaime Llopis Segarra, Norberto Llopis Segarra
Offenes Studio: 30. Januar 2010 um 18 Uhr
Eintritt frei.
„Was genau bedeutet es, „mit“ unserer Erinnerung zu gehen oder sich ihr zu widersetzen? Wenn wir gegen sie ankämpfen, folgen wir ihr dann nicht auch, nur auf andere Weise? Können wir überhaupt in vollem Umfang gegen unsere Erinnerung angehen... oder folgen wir ihr zwangsläufig immer ein Stück weit?
Für dieses Stück haben wir uns entschieden, gegen die Musik zu arbeiten, und wir versuchen, dies im wahrsten Sinne des Wortes zu tun.
Zwei Dinge geraten in unser Blickfeld, die miteinander verbunden sein können oder auch nicht, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund scheinen sie miteinander einen Sinn zu ergeben.
Wir erforschen die Reibung, die Leere und die Ungewissheit, und unser Ziel ist es, dass all diese Vorgänge Momente aufzeigen, in denen Dinge plötzlich einen Sinn ergeben bzw. ihren Sinn verlieren.
Wir wollen die Zeitlichkeit von Bedeutungen aufzeigen, die Dauer und Intensität der Wahrnehmung, die Möglichkeiten, neue Bedeutungen zu generieren und die Möglichkeiten, Bedeutungen über Bord zu werfen, die Freude, das Verschwinden auf der Bühne zu sehen.“ (Norberto Llopis Segarra)
Norberto Llopis Segarra, geboren in Valencia und zur Zeit wohnhaft in Amsterdam, studierte Tanz und Choreografie. Von 2005-07 nahm er am Masterstudiengang in Performing Arts bei DasArts in Amsterdam teil.
Er hat in vielen verschiedenen Projekten in Barcelona, Brüssel und den Niederlanden mitgewirkt und mit KünstlerInnen wie Carolien Hermans, Paz Rojo, Diego Gil und Jefta van Dinther zusammen gearbeitet.