Lost Something
T-Werk
T-Werk T-WerkDie Veranstaltung ist bereits zu Ende.
Freundlichkeit, Empathie und Mitgefühl gehören nicht unbedingt zum Service des Fundbüros „Lost Something“. Vielmehr scheint es, als hätte die 23jährige Besitzerin Valerie Anders es sich zur Aufgabe gemacht ihrer Kundschaft grundsätzlich mit Misstrauen und Feindseligkeit zu begegnen: Hoffnungsvollen Verlierern wird unterstellt sich fremdes Eigentum aneignen zu wollen, ehrliche Finder sehen sich konfrontiert mit dem Vorwurf, das Fundbüro als Müllentsorgungsstelle zu missbrauchen und bevor jemand die Frage nach der Uhrzeit beantwortet bekommt, muss er erst mal ein Formular ausfüllen. Unabhängig davon mit welchem Anliegen sich die Kunden an das Fundbüro „Lost Something“ wenden, alle laufen Gefahr Opfer von Valeries scharfer Zunge zu werden. Weder das sonnige Gemüt der vaterlosen Aushilfe Helen noch der trottelige Charme der Putzkraft Fridolin kann dagegen etwas ausrichten. Persönliche Befindlichkeiten haben auf der Arbeit nichts zu suchen findet Valerie. Schließlich sei sie nicht die Schulsozialarbeiterin ihrer jugendlichen Aushilfen. Entsprechend untersagt sie ihren Mitarbeitern nicht nur private Telefonate sondern verbietet ihnen auch den Mund, wenn diese sehnsuchtsvoll über unbekannte Väter phantasieren oder den Scheidungskrieg ihrer Eltern kommentieren. Mit Gefühlen will Valerie nichts zu tun haben. Weder mit denen von anderen, noch mit ihren eigenen. Keiner weiß, warum das so ist und wenn es nach Valerie ginge, könnte das auch so bleiben. Doch dann findet sich im Fundbüro eine Kiste mit geheimnisvollen Dingen an. Dinge, deren Geschichten an eine Zeit erinnern, an die sich Valerie unter keinen Umständen erinnern möchte...