Kata/strophe. Ereignis, Figur und Wissensstruktur
Universität Potsdam
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Angesichts der sich überstürzenden Abfolge von Kriegen, Genoziden, Bränden, Schiffs- und Eisenbahnunglücken, Flugzeugabstürzen, Atomunfällen und sogenannten „Naturkatastrophen“ aller Art, die das 20. Jahrhundert in bislang unübertroffener Weise gezeichnet haben hat, erscheint unsere Gegenwart als eine „einzige Katastrophe“. Die Katastrophe als Wende, Bruch und Ende tendiert dabei dazu, sich zu verstetigen. Als „Kippfigur“, in der Bruch und Kontinuität zusammenfallen, erscheint sie als auswegloser Weg, und zugleich als Moment, der im Leben und Zusammenleben in, nach und auch schon in Hinblick auf Katastrophen die Suche nach Auswegen und Umwegen antreibt. Wer sich philologisch und philosophisch auf solche Umwege begibt, wird nicht umhin können, dem Riss, der durch die Katastrophe selbst geht, zu begegnen und den Strophen, die dabei freigesetzt werden, zu folgen.
Infos unter: http://www.uni-potsdam.de/romanistik/ette/projekte/der_traumatisierte_raum/index.html