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Hans-Otto-Theater

Das Schlangenei

Mit der Maus drüber fahren!

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Die Veranstaltung ist bereits zu Ende.

/ Deutsch von Heiner GimmlerBerlin 1923: Arbeitslosigkeit, Inflation, politischer Extremismus und blanke Angst grassieren in der aus den Fugen geratenen Weimarer Republik. Der Amerikaner Abel Rosenberg, ein ursprünglich aus Lettland stammender Jude und Zirkusartist, ist mit seinem Bruder Max und Schwägerin Manuela nach einem Gastspiel in Berlin geblieben.Eines Nachts findet er Max erschossen in seinem Zimmer auf. Von der Polizei wird Abel schnell zum Hauptverdächtigen gestempelt, zumal in seiner Umgebung weitere rätselhaft grausame Morde geschehen. Obwohl er der Tat verdächtig bleibt, zieht er mit seiner Schwägerin Manuela zusammen. Manuela schlägt sich als Tänzerin in einem drittklassigen Kabarett durch, während Abel versucht, durch Alkohol mit den verwirrenden Bildern auf der Straße und in seinem Kopf fertig zu werden. Da bietet ihnen der mysteriöse Arzt Dr. Vergerus Arbeit und Unterkunft in seinem Privatsanatorium an. Abel findet bald heraus, dass sich dort Notleidende bizarren medizinischen Versuchen zur Verfügung stellen. Auch Abels Bruder Max wurde Opfer der sadistischen Experimente. Als Inspektor Bauer dem dämonischen Arzt auf die Schliche kommt, ist es für Manuela bereits zu spät: Sie ist wahnsinnig geworden. Abel kann nur noch versuchen, seine eigene Haut zu retten …»Jeder kann sehen, was die Zukunft bringt. Es ist wie ein Schlangenei. Durch die dünne Membran erblickt man bereits das vollkommen ausgebildete Reptil.« In seinem Spielfilm aus dem Jahr 1977 erzählt Meisterregisseur Ingmar Bergman von Deutschland vor der Apokalypse des Nationalsozialismus – eine Parabel auf die Bedrohung einer Gesellschaft durch die Implosion ihrer Mitte."Dem Ensemble des Hans Otto Theaters ist eine unübertreffliche Bühnenschöpfung gelungen. Wer sehen will, wie relevant und faszinierend modernes Regietheater sein kann, muss sich "Das Schlangenei" von Ingmar Bergmann in der Reithalle anschauen."(Märkische Allgemeine Zeitung)"Der lange Beifall des Publikums war der Lohn für eine intensive, manchmal überspannte, doch für Nachdenken sorgende Inszenierung."(Potsdamer Neueste Nachrichten"Jedes Jahr im Mai werden die zehn bemerkenswertesten Theaterinszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum nach Berlin zum viel beachteten Theatertreffen eingeladen. Ein Tipp an die Juroren: Hier ist eine!"(Märkische Allgemeine Zeitung)"Eine imponierende Ensemble-Leistung."(Radio Mensch)




Hans-Otto-Theater
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Tel: 0331/98 11 8

 
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