Axl Makana
Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark
Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark Jugendkultur und Familienzentrum Lindenpark03.10.2008 ab 21:00 Uhr
Wer loslassen kann, kommt irgendwann im Makana an – Mutabor-Frontmann auf Solopfaden.
“Mir war es wichtig, den Makana-Gedanken im Namen zu haben, denn darum geht es mir in der Musik – Menschen zu verbinden und ein exstatisches Hochgefühl zu zelebrieren“, sagt AXL MAKANA, der nach einer über zehnjährigen Karriere als Leadsänger, Songschreiber und Mitbegründer der beliebten Berliner Ethnopunkband Mutabor jetzt auf Solopfaden wandelt und bereits mit seinem Künstlernamen sein Konzept unterstreicht. MAKANA geht auf ein Amharisches (Sprache in Äthiopien) Wort zurück, das die ekstatisch-harmonische Verbundenheit von Mensch und Natur beschreibt. Diese wird von dem 38-Jährigen als universelles Lebensgefühl propagiert und wann immer er auf der Bühne steht, scheinen Teile des Publikums in eben jenem ekstatischen Lebensgefühl zu schwelgen, das die Äthiopier sonst eigentlich beim Kauen der psychoaktiven Pflanze KAT erreichen.
Nach vier Alben, zwei DVDs und weit über 900 Konzerten in der gesamten Republik und Europa gab die Berliner Kultband Mutabor mit einem legendären Abschiedkonzert im Sommer 2006 ihre Auflösung bekannt. Getreu der eigenen Textzeile „wer loslassen kann, kommt irgendwann an“, geschah dies auf dem Höhepunkt des Erfolgs mit Mutabor. Zeitgleich begann die Arbeit an AXL MAKANAs nun erscheinendem Solo- Album „ich ist ein anderer“. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die Ambitionen von AXL MAKANA, den bereits in den letzten Jahren von Mutabor begonnenen Stilmix aus Reggae, Dub, Rock und Elementen aus der Worldmusic, insbesondere der afrikanischen und südamerikanischen Musik, weiter auszubauen. Vor allem bei letzteren Einflüssen spielen die zahlreichen Reisen des Musikers in den letzten Jahren eine große Rolle. Dreh und Angelpunkt hierbei bildete immer wieder Äthiopien. In das Land verschlug es den Musiker bereits vor zehn Jahren zum ersten Mal. Bis heute fließen seine Reiseerlebnisse in sein künstlerisches Schaffen mit ein. Die Faszination für das Land hat seinen Blick vor der traurigen Realität in einem der ärmsten Länder der Welt nicht erschlossen. „Man ist natürlich geschockt, von der Armut dort, aber man merkt schnell, dass es im Leben auf etwas anderes ankommt.
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