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„Apokalypsen“ - „Ende eines Volkes“: Völkermord an den Armeniern

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08.01.2012 ab 18:00 Uhr

In seinem Vortrag im Rahmen des Hochschulgottesdienstes am 8. Januar beschäftigt sich Dr. Rolf Hosfeld (wissenschaftlicher Leiter des Lepsiushauses) mit dem ersten großen Völkermord der Moderne, dem Genozid an den Armeniern 1915/16, und stellt ihn in den Kontext des göttlichen Verbots von Menschenopfern aus Genesis 22. Die Geschichte, in der Abraham von Gott aufgefordert wird, seinen Sohn Isaak nicht zu opfern, zählt zu den eindringlichsten Initiationsmythen der menschlichen Zivilisation. Die moderne Geschichte – besonders des 20. Jahrhunderts – ist dagegen durch fortwährende Zivilisationsbrüche gekennzeichnet. Der Rückfall in den Atavismus begann mit dem „Ende eines Volkes“, der Vernichtung der osmanischen Armenier.
Die Beiträge zur semesterübergreifenden Vortragsreihe im Rahmen des Potsdamer Hochschulgottesdienstes nehmen je eine Frage rund um das Thema „Apokalypse“ unter die Lupe. Zu Wort kommt jeweils die Wissenschaft, in deren Gegenstandsbereich diese eine besondere Rolle spielt. Musik: „Tree“.
Die Potsdamer Hochschulgottesdienste finden während der Vorlesungszeit jeweils am ersten Sonntag im Monat um 18 Uhr in der Friedenskirche (Park Sanssouci – Eingang Grünes Gitter) statt. Sie werden getragen von der Evangelischen Studierendengemeinde, der Katholischen Studentengemeinde und der Professur für Religionswissenschaft/Schwerpunkt Christentum an der Universität Potsdam. Im Anschluss gibt es jeweils Gelegenheit zum Gespräch bei Wein und Käse. Eintritt frei.

Kontakt:
Frauke Bohge (Professur für Religionswissenschaft/Schwerpunkt Christentum)
(0331) 977-4253
frauke.bohge@uni-potsdam.de




Neues Palais
Park Sanssouci
14471 Potsdam
Tel: 0331/96 94 317

 
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