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Fabrik Potsdam

Ana Eulate, Frances Bartlett, Isabell Gerschke, Andy Arndt, Claire Cunningham, Stephanie Maher, Jessyka Watson-galbraith

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Fabrik Potsdam

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25.05.2008 ab 18:00 Uhr

Am letzten Abend des Festivals kommen vor allem Choreographinnen mit ihren neuen und neuesten Arbeiten zu Wort. Ihre Stücke sind zumeist durch besondere, persönliche Erfahrungen angeregt, von emotionaler Tiefe getragen und zeichnen sich durch hohe Virtuosität aus. Zugleich könnten ihre tänzerischen und dramaturgischen Handschriften unterschiedlicher nicht sein - eine breite Palette an Tanz, Performance und Musik.


ISABELL GERSCHKE, ANDY ARNDT [POTSDAM]
„BIS EINER HEULT..., UM DAVON ZU ERZÄHLEN“
Ein Mann. Eine Frau. Anfängliche Hoffnung, die sich nicht einlöst.
Wieviel Raum gibst du mir, wenn du um mich und ich um dich kreise?!
Das Kleine im Großen. Sonderbar und zum Scheitern verurteilt ziehen sich Mann und Frau an und stoßen sich gleichzeitig ab. Und das Universum bleibt gleichgültig.

CLAIRE CUNNINGHAM [GLASGOW]
„EVOLUTION“
Deutschlandpremiere
Mein Körper ist angefüllt mit Wahrnehmungen von Begrenzungen - gesellschaftlichen, medizinischen und denen meiner selbst. Gleichzeitig ist es ein Körper, der langsam lernt zu tanzen. „Evolution“ ist ein persönlicher Bericht von diesen diametralen Erfahrungen. Trotz des intensiven Themas lässt das Stück Humor nicht vermissen und spricht zu einem Tanzpublikum ebenso wie zu „tanzungewohnten“ Zuschauern; besonders zu denen, die wie ich physisch abgeschrieben damit lebten, das Tanz immer etwas für die Anderen ist.

STEPHANIE MAHER [BERLIN]
„EXPRESSING APATHY“
Premiere
Das neue Stück Stephanie Mahers erwuchs aus der gemeinsamen Arbeit mit Kathleen Hermesdorf zum Begriff „Sabotage“. Dabei kristallisierten sich Kontrolle, Manipulation und Apathie als zentrale Themenkomplexe heraus. Deren spezifische Bewegungscodes bilden das choreographische und Improvisations-Material für Charaktere und Archetypen, die Stephanie Maher aufeinander treffen lässt.

COMPAÑÍA PENDIENTE / ANA EULATE [ROGNES/BARCELONA]
„COMO UN GRAN VENTANAL DE VIDRIO“
Deutschlandpremiere
Ein szenisches Gedicht, aufgespürt an der feinen Linie, wo sich Fälle des Lebens und des Todes treffen. Eine Arbeit über Durchsichtigkeit, die hinterfragt, was darstellbar ist und die eine unabhängige und gleichberechtigte Begegnung von Tanz und Musik sucht.

JESSYKA WATSON-GALBRAITH [PERTH]
“LET’S TALK ABOUT LOVE”
Potsdamer Fassung
Das Projekt der jungen Australierin Jessyka Watson-Galbraith schlägt zum Abschluss der Tanztage noch einmal den Bogen zurück zur Eröffnung des Festivals und lädt Interessierte zum Mittanzen ein. An den Grenzen von Mainstream - Tanzkunst, alltäglicher Tanzlust, kommerzieller und Kunstproduktion - widmet sich die Choreographin der wohl vielfältigsten, durchdringendsten und am meisten missbrauchten Regung des Menschen, der Liebe.
Das Stück wird über den Zeitraum des Festivals erarbeitet. Hier könnt ihr Probevideos ansehen und mehr über die Performance lesen: http://www.letstalkaboutloveproject.blogspot.com/


EINTRITT
Normal 12 EUR / Erm. 8 EUR / bis 19 Jahre 3 EUR
MITGLIEDER ZUSCHAUERSCHULE 2 EUR Ermäßigung
KARTEN 0331 240923


20:30 KONZERT
MÜCKENHEIMER TRIO [POTSDAM]
Abschlußparty der 18. Potsdamer Tanztage




Fabrik Potsdam
Schiffbauergasse 10
14467 Potsdam
Tel: 0331/280 03 14

 
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