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Hans-Otto-Theater

»Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen«

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Die Veranstaltung ist bereits zu Ende.

Nach der Erschütterung im Jahr 2012 über die NSU-Morde wird das Ansteigen rechter Gewalt in Deutschland zunehmend als Bedrohung wahrgenommen. Das Theaterprojekt „Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen“ zeigt differenziert die Strukturen und die dichter werdende organisierte Vernetzung der Rechten Szene auf und fordert gleichzeitig zum Nachdenken über das Verhalten der Gesellschaft und jedes Einzelnen auf. Die Akteure: - Eine schwarze Deutsche wird immer wieder rassistisch bedroht- Ein Aussteiger berichtet über seine Erlebnisse in der Szene und die Motivation zum Aussteigen. Ein Freund, der ihm dabei hilft, erlebt das Anwachsen rechter Aktivitäten in den neuen Bundesländern- Eine Frau kämpft unermüdlich gegen Schmierereien und rechte Aufkleber- Ein Akteur dokumentiert Aktionen im rechten Milieu- Eine Politikerin berichtet über den NSU-Untersuchungsausschuß. Drei Schauspieler werden an der szenischen Darstellung der Erlebnisse der Akteure beteiligt sein. Das dokumentarische Theaterstück versucht u. a., die Ursachen dieser Entwicklung, die Ästhetik und Ideologie rassistischer und rechter Gewalt, die Rolle der „schweigenden Mehrheit“ und die Schwierigkeiten bei den Ermittlungen zu beleuchten. Das Projekt soll nach den Vorstellungen im Hans Otto Theater bei weiteren Aufführungen auch an anderen Theatern in Deutschland zu sehen sein. Am 2. April 2014 um 19 Uhr findet im Berliner Atze-Musiktheater eine geschlossene Vorstellung des Stückes statt, um 18.30 Uhr beginnt dazu eine Einführung.Konzept und Dramaturgie: Lea Rosh und Renate Kreibich-Fischer Regie: Clemens Bechtel Bühne und Kostüme: Till KuhnertMedienbearbeitung: Sabine Deutrich, TimeprintsBühnenbau: Jörg Schildbach, LICHTblick-BühnentechnikSpielort ReithalleGefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktaturhttp:

www.bundesstiftung-aufarbeitung.deden Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundeshttp:

www.kulturstiftung-bund.dedie Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museenund den Förderkreis Hans Otto Theater e.V.http:

www.foerderkreis.hansottotheater.de»Ein wichtiger, packender Dokumentartheater-Abend.« Berliner Zeitung»Eine dicht gewirkte Chronik.« Märkische Allgemeine Zeitung




Hans-Otto-Theater
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Tel: 0331/98 11 8

 
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