
















- 21.05.2008 14:14POTSDAM-WEST - Im ehemaligen Konsum mausert sich die Waschbar zum Kunstraum und Kieztreff.
Potsdam wird immer jünger und bei der Zahl der Studenten je Einwohner ist die Stadt national auf Platz 2 vorgerückt. Der Babyboom und stetig wachsende Einwohnerzahlen sind auch der Garant einer Erfolgsgeschichte, die sich abseits der renommierten Kulturtempel in Potsdam-West abspielt.
In der Geschwister-Scholl- Straße wirbt seit bald fünf Jahren der rührige Betreiber der „Waschbar“ Klaus Kühn mit unterschiedlichsten Kleinkunst- und Musikangeboten für mehr als nur saubere Wäsche. Der von jungen Leuten fast schon belagerte ehemalige Konsum mit dem Charme der 60-er Jahre-Architektur ist inzwischen zum unentbehrlichen Kieztreff und Stolz der Bewohner gewachsen.
Zur Party anlässlich der gestalterischen Generalreinigung am vergangenen Freitagabend noch vor dem Jubiläum drängelte sich die fiebernde Kundschaft vor den Schaufensterscheiben bereits beim Warmspielen der Jungs von „Ray Allen & the Blue Rhythms“ in der Kälte. Drinnen erwartete die dann doch vorzeitig Hereingelassenen ein durchgehender Signalfarbenanstrich und die auffälligen, neuen Lampen des Metallgestalters Mad Ebel. Ein wenig hauseigene Ironie in selbstleuchtender Mariengestalt mit vorgesetztem Kakteenbeet komplettiert das neue Wohlfühlambiente mit angeschlossenen Wasch- und Barbetrieb.


